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Autofahrer (87) irrt 14 Stunden quer durchs Land

Wolfsburg Autofahrer (87) irrt 14 Stunden quer durchs Land

Eine unfassbare Irrfahrt hat ein 87 Jahre alter Mann aus Wolfsburg hinter sich. Eigentlich wollte der Rentner nur ein paar Kilometer fahren, um seine Autobatterie aufzuladen. Dabei verfuhr er sich völlig, hielt aber nicht an. Nach 14 Stunden zog ihn die Polizei in der Nähe von Parchim (Mecklenburg-Vorpommern) aus dem Verkehr.

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Irrfahrt: Ein Rentner war 14 Stunden unterwegs.

Quelle: Archiv

Am Montag gegen 11 Uhr war der 87-Jährige in Wolfsburg aufgebrochen. „Er wollte 20 Kilometer fahren, um die Autobatterie aufzuladen“, sagt Klaus Wiechmann, Sprecher der Polizeiinspektion Ludwigslust. Schon bald muss der Golf-Fahrer aber die Orientierung verloren haben – doch er fuhr immer weiter, quer durch Norddeutschland.

Erst 14 Stunden später, gegen 1 Uhr nachts, endete die Odyssee. Der Wolfsburger war Polizisten aufgefallen, weil er mit nur 50 km/h zwischen den Ortschaften Parchim und Suckow auf der Autobahn 24 unterwegs war. Parchim liegt mit dem Auto nur gute 160 Kilometer von Wolfsburg entfernt. Klaus Wiechmann: „Der Rentner hat also keine direkte Strecke genommen, er muss sehr viele Straßen befahren haben.“ An die Route erinnern konnte sich der 87-Jährige aber nicht mehr.

Klar ist: Der Wolfsburger hat mindestens eine Rast eingelegt. Gegenüber der Polizei gab er nämlich an, an einer Raststätte seine Ausweispapiere verloren zu haben. Wo dies passiert ist, wusste er aber auch nicht mehr.

Die Polizei brachte den 87-Jährigen vorsichtshalber in ein Klinikum. Mit der Hilfe von Wolfsburger Beamten machten sie seinen Sohn ausfindig. Er kümmert sich nach der Odyssee um seinen Vater – und fährt den Wagen zurück.

kn

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