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Stadt Wolfsburg Auto erfasst Jungen (9): Mutter erhebt Vorwürfe
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Auto erfasst Jungen (9): Mutter erhebt Vorwürfe
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23:00 27.06.2011
Zebrastreifen in der John-F.-Kennedy-Allee: Nach dem schweren Unfall ihres neunjährigen Sohnes Marouan schlägt Elisabeth Harrabi Alarm. Quelle: Foto: Manfred Hensel
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Die Mutter war am Freitag um 17.30 Uhr mit ihrem Sohn Marouan Harrabi und dessen zweijährigem Bruder in der Kennedy-Allee unterwegs. In Höhe der Goerdelerstraße wollte die Familie die Straße überqueren. Der neunjährige Sohn betrat als erster den Zebrastreifen und wurde offenbar ungebremst von einem Golf mit einer 73-Jährigen am Steuer erfasst (WAZ berichtete).

„Er ist richtig durch die Luft geflogen, mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe geknallt und dann auf der Straße gelandet“, berichtet die Mutter. „Ich dachte schon, er wäre tot.“ Doch Marouan Harrabi hatte einen großen Schutzengel. Nach zwei Tagen auf der Intensivstation wurde er gestern mit einer schweren Gehirnerschütterung und einem mehrfach gebrochenen Finger aus dem Klinikum entlassen.

Die Hintergründe des Unfalls sind noch unklar. „Nach Aussage der Fahrerin ist das Kind plötzlich auf die Straße gelaufen“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Das allerdings bestreitet die Mutter, die alles vom Straßenrand mitansehen musste. „Kaum ein Auto hält an diesem Zebrastreifen – die meisten fahren ungebremst durch. Wir haben Angst um unsere Kinder“, sagt Elisabeth Harrabi.

htz

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