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Auto brennt, Fahrer verschwunden, Feuer greift aufs Feld über

Wolfsburg Auto brennt, Fahrer verschwunden, Feuer greift aufs Feld über

Feuerwehr-Großeinsatz am Heinenkamp: An einer Autobahnabfahrt fing ein Auto gestern Feuer, anschließend standen zehntausende Quadratmeter Getreide in Flammen – so groß wie ein Dutzend Fußballfelder. Die Feuerwehr löschte mit einem Großaufgebot.

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Erst brannte ein Auto (kl. Bild), dann das Feld: Großeinsatz für die Feuerwehren im Heinenkamp. Die Fläche war riesig, es kam zum Teil zu Verkehrsbehinderungen.

Quelle: Photowerk (bs/ts)

Gegen 13.45 Uhr fuhr der Unbekannte in einem VW CC mit Braunschweiger Kennzeichen an der Abfahrt Flechtorf von der A 39 ab. Mitten auf der Abfahrt fing plötzlich der Motorraum seiner Limousine Feuer. Die Flammen schlugen aus dem Auto und entzündeten die Böschung an der Abfahrt.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Flechtorf, Lehre, Groß Brunsrode und Wendhausen rückten aus. Doch dann ging alles rasend schnell – die Flammen griffen in Windeseile auf die Felder und Wiesen entlang der Landesstraße 295 über. In der Spitze stand eine riesige Fläche in Flammen. Dichter Rauch stieg auf, das Feuer erreichte den Scheitel eines Erdwalls und drohte, auf das Gewerbegebiet Heinenkamp überzugreifen. Die Leitstelle der Feuerwehr beorderte zusätzliche Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehren aus Hattorf, Heiligendorf und Fallersleben hinzu. Mit vereinten Kräften und Tausenden Litern Wasser bekamen die Helfer den Großbrand unter Kontrolle. Gegen 15.20 Uhr waren die letzten Nachlöscharbeiten beendet.

Erst brannte ein Auto, dann das Feld: Großeinsatz für die Feuerwehren im Heinenkamp.

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Stefan Brandes, Pressewart der Freiwilligen Feuerwehr Hattorf, zeigte sich erleichtert: „Zum Glück wurde niemand verletzt.“ Die Polizei fahndete zunächst mit Hochdruck nach dem CC-Fahrer, dessen Auto den Brand auslöste – er war ih ihren Augen verschwunden. „Der Fahrer ist nach wie vor flüchtig“, sagte am Abend ein Sprecher der Autobahnpolizei. Doch damit irrte er sich gründlich: Der Fahrer wurde längst im Klinikum behandelt - er hatte sich schwerste Verbrennungen zugezogen.

Ursache des Auto-Brandes war offenbar ein technischer Defekt.

rpf

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