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Stadt Wolfsburg VfL-Sportdirektor eröffnet Ausstellung gegen Rechtsextremismus
Wolfsburg Stadt Wolfsburg VfL-Sportdirektor eröffnet Ausstellung gegen Rechtsextremismus
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18:42 23.10.2018
Prominenter Gast: Marcel Schäfer (v.r.) stand ebenso wie Falko Mohrs und Urban Überschär den Schülern Rede und Antwort. Quelle: Roland Hermstein
Innenstadt

Die Berufsbildenden Schulen 2 wollen „Schule gegen Rassismus“ werden. Das ist der Wunsch der Schüler, am Dienstag gab es die erste Aktion dazu: die Eröffnung der Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“, die das niedersächsische Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung zusammengestellt hat und zwei Wochen an den BBS 2 zu sehen ist. Schirmherr ist der SPD-Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs, Ehrengast bei der Eröffnung im voll besetzten Hörsaal war VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer.

Ex-VfL-Profi Marcel Schäfer rief zu Toleranz auf

Der Ex-Profi kann viel zu Toleranz und Respekt gegenüber anderen Kulturen, Religionen und Nationen sagen. Denn Schäfer war als Fußballer in allen Kontinenten unterwegs und erlebte dabei einiges. „Man muss tolerant gegenüber anderen Sitten und Gebräuchen sein“, erklärte der Ex-Profi. Dazu gehöre auch das in China verbreitete Spucken, das Marcel Schäfer in dem asiatischen Land erlebte. Er fand sie nicht schön, sie ist dort aber üblich. Marcel Schäfer freute sich, dass bei der Ausstellungseröffnung der Saal so voll war: „Das zeigt, wie wichtig euch das Thema ist.“ Er ermunterte die jungen Leute weiterzumachen: „In den heutigen politisch bewegten Zeiten ist es wichtig, sich für Toleranz und Menschenwürde einzusetzen.“

Voller Saal: Die Eröffnung der Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen." Quelle: Roland Hermstein

Falko Mohrs lobte die Schüler für ihren Plan, dass die BBS 2 „Schule gegen Rassismus“ werden sollen: „Das zeigt, wie wenig Platz Rassismus in Wolfsburg hat.“ Hautfarbe, Geschlecht, sexuelle Orientierung oder Religion seien keine Gründe, anderen Menschen weniger Würde oder Wert zuzugestehen.

Ausstellung erklärt rechtsextremes Weltbild

Alle Redner waren sich einig: Die Ausstellung ist wichtig. Sie erklärt rechtsextremes Weltbild, Rechtspopulismus und zeigt, warum Demokratie so wichtig ist. Und sie macht deutlich, wo in der Gesellschaft und im ganz persönlichen Umfeld rechte Aktivitäten zu finden sind – zum Beispiel bei Konzerten. „Man merkt bei Musik oft gar nicht, dass man politischer Verführung ausgesetzt ist“, erklärte Urban Überschär, Leiter des Landesbüros der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Eins sei in der heutigen Zeit, in der Faschismus wieder aufkeimt und rechtspopulistische Parteinen wie die AfD großen Zulauf haben, wichtig, so Schulleiterin Marianne Brosda: etwas sagen. „Nichts sagen, heißt zustimmen.“

Von Sylvia Telge

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