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Ausstellung beleuchtet die Ausbeutung von Flüchtlingen

Wolfsburg Ausstellung beleuchtet die Ausbeutung von Flüchtlingen

Wolfsburg. Moderne Arbeitssklaverei in Südeuropa: Darum geht es in der Foto-Ausstellung „Bitter Oranges“, die vom 18. Oktober bis 8. November in der Bürgerhalle des Rathauses läuft.

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„Bitter Oranges“: Die Ausstellung widmet sich moderner Arbeitssklaverei in Südeuropa. Zahlreiche Institutionen ermöglichen die Schau in Wolfsburg.

Quelle: Roland Hermstein

Die Schau beschäftigt sich mit dem Leben und der Ausbeutung afrikanischer Flüchtlinge in Süditalien. Eröffnet wird die Ausstellung am Dienstag, 18. Oktober, um 16.30 Uhr in der Bürgerhalle.

Die Foto-Ausstellung ist das Ergebnis eines dreijährigen Forschungsprojekts der Ethnologen Dr. Bianca Reiners und Dr. Gilles Reckinger von der Universität Innsbruck sowie der Fotografin und Sozialwissenschaftlerin Carole Reckinger. Sie haben regelmäßig die Orangenarbeiter von Rosarno besucht und deren leben dokumentiert. Diese Ausstellung kommt jetzt nach Wolfsburg. Getragen und organisiert wird sie von der Stadt, der IG Metall, Arbeit und Leben, dem Europäischen Informations-Zentrum Niedersachsen, der italienischen Konsularagentur, dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt und dem DGB-Bezirk Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt.

Im Rahmen der Ausstellung sind weitere Veranstaltung geplant: Jeweils Mittwoch, 19. und 26. Oktober, führt die Kunstwissenschaftlerin Iwona Glajc (Arbeit und Leben) ab 18 Uhr durch die Schau. Um 20 Uhr wird an beiden Tagen im Delphin-Kino der Film „Welcome to Norway“ gezeigt. Am Donnerstag, 20. Oktober, folgt um 18 Uhr eine Diskussionsveranstaltung in der Bürgerhalle zum Thema „Der Weg in den Betrieb - wie kann die Arbeitsmarktintegration geflüchteter Menschen gelingen?“. Eine weitere Diskussionsveranstaltung folgt am Dienstag, 1. November, um 18 Uhr in der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben in Neuhaus (Burgalle 6). Eine Lesung mit Luc Degla zum Thema „Wo ich noch arbeiten kann...“ folgt am Donnerstag, 3. November, um 19 Uhr in der Stadtbibliothek.

Infos gibt es auch im Internet unter www.bitter-oranges.de.

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