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Ausstellung: Junge Leute über Gewalt und Grenzen

Projekt mit der Schülerwerkstatt Ausstellung: Junge Leute über Gewalt und Grenzen

Wo sind die persönlichen Grenzen? Wie wehrt man sich, wenn die jemand überschreitet? Über diese Fragen machten sich junge Leute von der Schulwerkstatt in einem Projekt Gedanken, das in Kooperation mit der Kriminalpräventions-Initiative „Streelife“ und der Kunstvermittlung „Lokale Liaison“ des Kunstvereins stattfand. Die Ergebnisse sind bis zum 7. April in der Ausstellung „Zwischen mir und Dir“ im Foyer des Rathauses B zu sehen.

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Rundgang durch die Ausstellung: In Rathaus B sind die kreativen Ergebnisse eines Kunstprojekts mit der Schulwerkstatt zu sehen. Die Schau zeigte bereits die IG Metall.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg-Stadtmitte. Am Freitag schauten sich Kripo-Chefin Imke Krysta, Katharina Varga, Leiterin des Geschäftsbereichs Jugend, und Bürgerdienste-Chef Michael Sothmann zusammen mit den Organisatoren des Projekts die Schau an. Sie waren sehr angetan von den Bildern, die die jungen Leute geschaffen haben.

Eine Woche lang hatten sie sich Anfang Januar mit dem Thema Überschreitungen, Grenzverletzungen und Übergriffe auseinandergesetzt. Alle kennen Beispiele aus ihrem persönlichen Leben: Mobbing in der Schule, körperliche Nähe, die nicht gewünscht wird, oder Hänseleien. Vor allem in der Schule gab es Probleme, deshalb sind die jungen Leute auch in der Schulwerkstatt.

Zunächst waren die Schüler zurückhaltend, wollten sich nicht fotografieren lassen. Doch das Thema interessierte sie, weil es sie persönlich betraf. „Sie merkten, dass uns ihre Meinung wichtig ist“, erklärt Severine Schellerer. Und so kamen kreative Ergebnisse bei dem Projekt heraus: ein Bilder-Wort-Ratespiel, dazu viele Fotos. Ein Junge hat sich für ein Bild an seine Nähmaschine gesetzt, dazu schrieb er selbstbewusst: „Egal, was andere sagen, ich liebe mein Hobby.“ Die Organisatoren sind vom Erfolg des Projektes begeistert, Sothmann schlug vor, es „in Abständen zu wiederholen.“

von Sylvia Telge

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