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Aussage von Taxifahrerin wohl keine heiße Spur

Mordfall Bittner in Wolfsburg Aussage von Taxifahrerin wohl keine heiße Spur

Im Mordfall Sabine Bittner setzen die Ermittler offenbar keine übertrieben hohen Erwartungen in eine angebliche neue Spur - Aussagen einer Taxifahrerin, die diese im November in einen TV-Beitrag über das Verbrechen getätigt hatte.

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Mordfall Sabine Bittner: Die Tat konnte bis heute nicht aufgeklärt werden.

Quelle: Sebastian Bisch

Wolfsburg. „Genau genommen handelt es sich eher um eine alte Spur“, sagt Christian Wolters, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig.

Sabine Bittner war im November 2012 in ihrem Haus in Reislingen-Südwest mit zwei Genickschüssen regelrecht hingerichtet worden, letztes Jahr wurden die Ermittlungen ergebnislos eingestellt. Im November berichtete das Sat.1-Magazin „Akte 2016“ über den Fall. Dort schilderte eine Wolfsburger Taxifahrerin, und das ist bekannt, wie sie am Vorabend des Mordes einen Fahrgast aufnahm, der exakt an der Stelle aussteigen wollte wie kurz zuvor Sabine Bittner. Diesen ominösen Mann will sie zwei Jahre später noch einmal gesehen haben - wo, blieb im TV-Beitrag offen.

Diesen Angaben gehe die Polizei selbstverständlich nach, sagt Christian Wolters; unter anderem durch eine neue Vernehmung der Zeugin. Die neuen Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen, aber: „Ob dies eine so genannte heiße Spur ist, bleibt abzuwarten.“ Wenn sich Zeugen nach so langer Zeit offenbarten, müsse der Wahrheitsgehalt erfahrungsgemäß besonders kritisch geprüft werden. Welche Relevanz die Aussage grundsätzlich habe, sei noch unklar, sagt Staatsanwalts-Sprecher Wolters: „Nicht jeder Hinweis hilft am Ende wirklich weiter...“

fra

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