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Ausquartiert: Geburtstagsfeier im Harz

Wolfsburg Ausquartiert: Geburtstagsfeier im Harz

Der Wohnmobilclub Wolfsburg feiert vom 19. bis 21. Juni sein 30-jähriges Bestehen. Aber nicht in Wolfsburg, sondern in Bad Harzburg. In ihrer Heimatstadt fühlen sich die Caravan-Freunde stiefmütterlich behandelt, in der Harzstadt haben sie mit dem dortigen Tourismusverein einen schicken Stellplatz angelegt. „Dann feiern wir dort natürlich auch“, sagt Bodo Mahnke, Vorsitzender des Clubs.

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Wohnmobilclub Wolfsburg: Die Caravan-Freunde feiern an diesem Wochenende das 30-jährige Bestehen ihres Clubs.

Vor 30 Jahren, kurz vor den VW-Werksferien, gründete sich eine lockere Interessengemeinschaft von Wohnmobilfans. Die ersten Treffen fanden gleich nach den Werksferien statt. „In der Anfangszeit kamen 60 Fahrzeuge“, blickt Mahnke zurück. „Wohnmobile waren damals groß im Kommen.“ Der Boom hatte zwei Gründe: „Flüge zu fernen Urlaubszielen waren teuer. Außerdem spürt man im Wohnmobil ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer - man ist flexibel“, erklärt Mahnke.

Einige Jahre später gründeten die Caravan-Freunde einen Verein - was viele freiheitsliebende Wohnmobilfans aber anscheinend nicht wollten; sie blieben dem Club fern. Aus finanzieller Sicht sei die Gründung trotzdem die richtige Entscheidung gewesen, so Mahnke: „Sonst hätten wir keine Spender und Sponsoren bekommen.“

Heute hat der Club knapp 50 Mitglieder und 24 Fahrzeuge - und die sind viel auf Achse: „Unser Radius sind 150 bis 200 Kilometer am Wochenende“, sagt Mahnke. Längere Touren führen nach Schweden, Norwegen, Italien oder Polen: „Dort stimmt die Infrastruktur, dort sind Wohnmobilfahrer gern gesehene Gäste.“

Nach Bad Harzburg zum Fest am ehemaligen Krodo-Bad kommen auch fast alle mit; die Kapazität der Stellflächen wurde gerade auf 100 Plätze erhöht.

In Wolfsburg dagegen habe man „jahrzehntelang für einen vernünftigen Wohnmobilplatz gekämpft - vergeblich“, so Mahnke.

bis

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