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Ausbildungsplatzbörse lockt 1600 Schüler an

50 Betriebe in der VW-Arena Ausbildungsplatzbörse lockt 1600 Schüler an

Jenga-Türme und abfallende Zehen: Die Aussteller der Ausbildungsplatzbörse am Mittwoch in der Volkswagen-Arena haben sich einiges einfallen lassen, um Schüler auf sich aufmerksam zu machen.

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Das persönliche Gespräch war wichtig: 1600 Schüler informierten sich am Mittwoch in der Volkswagen-Arena.
 

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg.  Mit einem leisen Ploppen löst Melanie Schulze zwei schwarz verfärbte Zehen vom Plastikmodell eines menschlichen Fußes. Am Stand der Diakonie Wolfsburg zeigt sie Schülern so, was passiert, wenn zum Beispiel bei einem Raucher das Gewebe abstirbt. „Das ist natürlich polarisierend“, so Schulze. So zeige sich aber eben auch gleich, für wen der Beruf Altenpfleger etwas sei – und wer beim Anblick abgestorbener Gliedmaßen lieber das Weite suche.

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50 Betriebe stellten sich am Mittwoch bei der Ausbildungsplatzbörse in der Volkswagen-Arena vor. Rund 1600 Schüler informierten sich.

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Die Diakonie ist einer von rund 50 regionalen Ausstellern, die am Mittwoch im Erlebniszentrum der VW-Arena ihre Ausbildungsberufe und Studiengänge vorstellten.

Bei Möbel Buhl steht ein riesiger Jenga-Turm, Bäckerei Cadera hat Brötchen im Überfluss mit dabei und beim Optiker Ehme de Riese können die Schüler mit dem i-Profiler selbst Sehstärken messen. „Der Trend geht zu erlebnisorientierten Ständen“, bestätigt auch Oliver Syring, Geschäftsführer der Allianz für die Region GmbH. „Bald suchen sich die Auszubildenden den Betrieb aus – früher war es umgekehrt.“ Das liege auch am Fachkräftemangel, die lokalen Betriebe bekämen immer weniger Bewerbungen: „Nur VW hat da keine Probleme.“

Andreas Kühne, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Helmstedt, fügt hinzu: „Deshalb wollen wir hier das Berufswahlspektrum der Jugendlichen erweitern.“

Zwar würden aus Zeitmangel nur selten direkt Verträge abgeschlossen, die steigende Nachfrage zeige aber, dass Orientierungsangebote wie das Programm „Berufsorientierung in Wolfsburg“ (BOWOB) dringend nötig seien. Die Ausbildungsplatzbörse hat in den letzten Jahren einen stetigen Besucherzuwachs verzeichnet.

Von Frederike Müller

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