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Stadt Wolfsburg Aus fürs Selbsthilfewerk? Personal kämpft
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Aus fürs Selbsthilfewerk? Personal kämpft
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00:16 07.02.2016
Wir wollen weiter machen: Mitarbeiter des Selbsthilfewerks demonstrieren für den Erhalt ihrer Einrichtung unter neuer Leitung. Quelle: Manfred Hensel
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Das Selbsthilfewerk in der Breslauer Straße (Café Extrem, Second-Hand-Laden, mobiler Hilfsdienst) wurde vor 32 Jahren gegründet, um arbeitslose Jugendliche zu fördern. In einer Versammlung kündigte Elke Braun das Aus im Sommer an - und zog damit wütende Proteste auf sich.

In einer Betriebsversammlung hätten fast alle 37 Mitarbeiter erklärt, sie wollten weiter machen, sagt Buchhalterin Kersten Neehus: „Wenn Frau Braun sagt, der Verein habe keine Zukunft mehr, ist das nur ihre Meinung.“ Dass die Vorstandschefin einigen Beschäftigten bereits mögliche neue Jobs vorgeschlagen hat, kam bei den Mitarbeitern gar nicht gut an: „Sie will uns jetzt schon rausgraulen.“

Niemand wolle Elke Braun, seit 22 Jahren an der Spitze des Vereins, ihr großes Engagement absprechen, sagt Projektkoordinatorin Andrea Vaupel: „Aber wir wollen definitiv weitermachen. Sollte das Projekt tatsächlich zum Scheitern verurteilt sein, dann ist es halt so - aber wir müssen es doch wenigstens versuchen.“

Am 8. April soll nun ein neuer Vorstand gewählt werden, Kandidaten gebe es. Und man wolle schnellstmöglich das Gespräch mit der Stadt suchen, wie es um den Personalkostenzuschuss von rund 50.000 Euro im Jahr künftig bestellt ist.

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