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Aufräumen nach dem großen Sturm

Wolfsburg Aufräumen nach dem großen Sturm

Der Tag nach „Niklas“: Der Orkan hinterließ eine Spur der Verwüstung in Wolfsburg, am Mittwoch begann das große Aufräumen.

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Schäden nach Orkan „Niklas“: Am Bürozentrum Kästorf ließ VWI 30 Pappeln fällen, weil sie eine Gefahr darstellten.

Quelle: Photowerk (bas)

Gleich 30 Pappeln mussten am Bürozentrum Nord in Kästorf gefällt werden, weil sie eine Gefahr für den Verkehr darstellten. Die gute Nachricht: Bei dem Sturm wurde in Wolfsburg niemand verletzt.

Die Feuerwehr hatte am Dienstag 58 Einsätze - von morgens bis Mitternacht. Marco Nicolai, Sprecher der Berufsfeuerwehr, verglich den Sturm mit dem mächtigen Orkan Kyrill, der 2007 in Wolfsburg tobte. „Das war auch diesmal nicht ohne.“

Der Sturm entwurzelte dutzende Bäume, teils stürzten diese auf Autos, Strom- oder Telefonleitungen und Häuser. Im Park des Schwefelbads brach eine Weide auseinander, auf den Friedhöfen der Stadt stürzten sechs Bäume um. Der Geschäftsbereich Grün räumte gestern auf, die Arbeiten werden noch eine Weile andauern.

Zudem entstanden Schäden an städtischen Gebäuden in Höhe mehrerer tausend Euro: Ziegel lösten sich vom Reitstall in der Schlossstraße, das Hoffmannhaus verlor ebenfalls Ziegel, ebenso die Grundschule Sülfeld. Größere Dachschäden erlitt das Bürogebäude des Geschäftsbereichs Tiefbau in der Dieselstraße.

Weil Bäume auf Stromleitungen kippten, fiel der Strom am Dienstagabend mehrfach aus - im LSW-Netzgebiet insgesamt 17 Mal. In Wolfsburg betroffen waren Haushalte in Hattorf und Heiligendorf. LSW-Sprecherin Birgit Wiechert: „Wir warnen dringend davor, sich beschädigten Leitungen zu nähern. Davon geht Lebensgefahr aus.“

Der Bahnverkehr war wegen des Orkans beeinträchtigt, am Dienstagabend fielen in Wolfsburgs zahlreiche Züge aus. „Unsere Störungstrupps waren die ganze Nacht im Einsatz“, sagt ein Bahnsprecher aus Hamburg. Gestern ab 10.30 Uhr fuhren sowohl die Regionalzüge als auch ICEs wieder, die Frühzüge fielen zumeist aus.

jes

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