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Aufräumen nach Sturm: Walnussbaum auf Kippe

Wolfsburg Aufräumen nach Sturm: Walnussbaum auf Kippe

Zwei Tage nach dem großen Sturm ging das Aufräumen in Wolfsburg gestern weiter. Nicht nur das: In Velstove drohte ein mächtiger Baum auf ein Haus zu stürzen, die Freiwillige Feuerwehr leistete Erste Hilfe.

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Aufräumen nach dem Sturm: In Neuhaus wurde die verwehte Hochsprungmatte geborgen. In Velstove drohte ein Baum umzufallen, die Feuerwehr kam.

Quelle: B.Schulze / S.Bisch

Waldemar Nitschkowski aus der Straße Am Wipperteich hatte die Ortsfeuerwehr zur Hilfe gerufen. Sein mächtiger Walnussbaum („Der ist höher als ein Haus“) drohte aufs Carport auf dem Nachbargrundstück zu fallen. Bereits am Sonntagabend hatte der Sturm den Baum halb entwurzelt, der nun gefährliche Schieflage hat – der Rasen ist fast um einen Meter angehoben worden. Nitschkowski beschwerte die Wurzel mit einem 1000-Liter-Wassertank, schnitt die unteren Äste ab, „höher komme ich nicht.“

Beim Absägen oder Fällen des Baums aber konnte auch die Feuerwehr nicht helfen, Ortsbrandmeister Guido Fricke: „Da haben wir mit unseren Möglichkeiten keine Chance.“ Mit einigen Kameraden leistete er dennoch Erste Hilfe, band den Baum an benachbarten Stämmen fest – „aber alles weitere müssen Profis übernehmen.“

Ansonsten war gestern der Tag des Aufräumens, unter anderem in Neuhaus. Dort hatte der Sturm die Hochsprungmatte vom Sportplatz geweht, das Gerät landete hunderte Meter entfernt in einem Kornfeld. Mit Kollegen aus dem Geschäftsbereich Sport fuhr Platzwartin Heike Grumann gestern Mittag los, holte die Hochsprungmatte auf einem Anhänger zurück: „Schließlich wollen unsere Sportler heute wieder trainieren.“ Vor dem nächsten Unwetter ist ihr nicht bange: „Ich habe die Matte jetzt festgebunden.“

Außer rund 200 Feuerwehrleuten war am Sonntag auch das THW mit sieben Fahrzeugen, schwerem Gerät und fast dem gesamten Ortsverband im Stadtgebiet unterwegs. Ortsbeauftragter Thomas Siber Tischer: „Es gingen fast im Minutentakt neue Meldungen ein“ – vor allem umgestürzte Bäume und wackelige Dächer. 28 Helfer waren acht Stunden im Einsatz.

fra

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