Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 0 ° Gewitter

Navigation:
Aufklärung zum Welt-Aids-Tag

Stand im Wolfsburger Rathaus am 1. Dezember Aufklärung zum Welt-Aids-Tag

Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag. Die Wolfsburger Aids-Hilfe hat an diesem Tag einen Stand im Rathaus, ab 11 Uhr gibt es eine offizielle Veranstaltung. Unter anderem spricht Schirmherr Thomas Zahn, Vertriebs- und Marketingchef von Volkswagen.

Voriger Artikel
Fahrerflucht: Radfahrer angefahren
Nächster Artikel
Strom, Wärme, Wasser: LSW steht für die Versorgungssicherheit

Aufklärung am Welt-Aids-Tag: Angela Bliese, Marion Bonas und Alfred Lux (v.li.) von der Aids-Hilfe stellten die Kampagne vor.
 

Quelle: B.Schulze

Stadtmitte.  Weltweit leben knapp 37 Millionen Menschen mit HIV, in Deutschland sind es 85.000. „Wir können positiv zusammen leben, weitersagen!“ so lautet in diesem Jahr das Motto der Welt-Aids-Kampagne. Die Wolfsburger Aids-Hilfe macht wie alljährlich rund um den 1. Dezember (Welt-Aids-Tag) auf die Immunschwächekrankheit aufmerksam.

Es soll an das eigene Gewissen appelliert und zu Toleranz und Solidarität aufgerufen werden. Die Umsetzung im täglichen Alltag vollbringen Gesundheitspädagogin Marion Bonas und Präventionsfachkraft Angela Bliese von der Wolfsburger Aids-Hilfe. „Wir klären Schüler und Jugendliche über das Thema auf. Kondome schützen.“, so Bonas.

Aids: Zahlen & Fakten

Weltweit leben 36,7 Millionen Menschen mit HIV. 2016 kam es zu rund 1,8 Millionen Neuinfektionen, davon etwa 160.000 Kinder. 53 Prozent der Betroffenen haben bislang Zugang zu Medikamenten. Seit Anfang der 80er Jahre haben sich etwa 76,1 Millionen Menschen mit HIV infiziert. 35 Millionen Menschen sind bereits an den Folgen gestorben, 2016 waren es weltweit etwa 1 Million Menschen. Mit fast 43 Prozent aller HIV-Neuinfektionen ist Ost- und Südafrika am stärksten betroffen. Etwa 30.000 Menschen sind bisher in Deutschland an den Folgen von Aids gestorben.

Dem Verein ist es ein großes Anliegen, dass Neuerkrankungen vermieden werden könnten. Vorsitzender Alfred Lux betonte: „Viele Ärzte kommen nicht auf die Idee, dass Patienten an Aids erkrankt sein können. Da muss ein Umdenken stattfinden.“ Die Krankheit ist heutzutage gut behandelbar und mit Medikamenten ist die Lebenserwartung normal hoch. Ein HIV-Test kann kostenlos und anonym ohne Voranmeldung im Gesundheitsamt gemacht werden (Mittwoch vormittags und Donnerstag nachmittags).

Finanzielle Unterstützung braucht auch die Wolfsburger Aids-Hilfe. Einen Teil deckt der Verkauf der Aids-Sammel-Teddys ab. „Die Einnahmenquelle ist wichtig für uns“, sagte Vorsitzender Frank Poerschke. Eine Sonderanfertigung von 50 Teddys mit Brille kommt jetzt auf den Markt. Optiker und Designer Ehme de Riese hat diese Aufgabe übernommen. „Wir freuen uns über die tolerante und ideenreiche Unterstützung“, sagte Lux.

Von Karin Fuchs

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Wolfsburg