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Auf der Suche nach der Mobilität der Zukunft

Verkehrsminister der Länder tagen in der Autostadt Auf der Suche nach der Mobilität der Zukunft

Die Herbstkonferenz der Verkehrsminister der Länder startete am Donnerstag in der Wolfsburger Autostadt. Die Politiker befassen sich noch bis Freitag mit Themen wie autonomem Fahren, Reduzierung von Emissionen und neuartigen Verkehrskonzepten.

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Unter dem Globus:Am Donnerstag startete die Herbstkonferenz der 16 Länderverkehrsminister in der Autostadt.

Quelle: Britta Schulze

Wolfsburg. Klare Forderung der Runde an den Bund: Die beim ersten Dieselgipfel im September vereinbarte Förderung von einer Milliarde durch den Bund für nachhaltige Mobilität in Städten, in denen wegen hoher Stickoxid-Belastungen Fahrverbote drohen, soll auf fünf Milliarden aufgestockt werden.

„Darf man in einer Mobilitätsstadt über die Zukunft der Mobilität diskutieren?“, fragte Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) und schob die Antwort gleich nach: „Gerade hier können wir uns sehr selbstbewusst damit befassen.“ So sei die Wahl des Veranstaltungsortes zugleich ein „Riesensignal an die Stadt“. Inhaltlich soll es dem Minister zufolge um die Reduzierung von Schadstoffemissionen und die Möglichkeiten der Elektromobilität gehen. Die geplante Alternative Grüne Route in Wolfsburg könnte Vorbild für andere Städte werden.

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Auf der Suche nach der Mobilität der Zukunft sind aktuell die Verkehrsminister des Landes. Sie tagen seit gestern in der Autostadt.

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Olaf Lies sprach sich für eine Aufstockung der Förderung aus dem Dieselgipfel von einer Milliarde auf fünf Milliarden Euro vor. Eine entsprechende Beschlussvorlage der Konferenz liegt der WAZ vor.

„Mobilität im Aufbruch ist das Motto für die ganze Stadt“, sagte Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD). In zehn Jahren solle es 70.000 E-Autos in der Stadt geben. Auch der öffentliche Nahverkehr müsse aus seiner Sicht „viel umweltfreundlicher werden.“ Hamburgs Verkehrssenator Frank Horch – die Hansestadt hat den Vorsitz bei der Konferenz – sprach sich dafür aus, „Mobilität neu zu definieren, ohne Autos zu bevorzugen.“

Einblicke in die automobile Technik der Zukunft dürfte die Ministerrunde gestern Nachmittag bei einem Besuch im VW-Werk unter Ausschluss der Öffentlichkeit bekommen haben.

Von Jörn Graue

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