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Asylheim: Freispruch vom Totschlags-Vorwurf

Wolfsburg / Braunschweig Asylheim: Freispruch vom Totschlags-Vorwurf

Freispruch im entscheidenden Punkt - so endete gestern vor dem Landgericht der Prozess um den tödlichen Schuss im Asylbewerberheim Fallersleben. Vom Vorwurf des Totschlags wurde der Schütze (26) freigesprochen, wegen Verstoß gegen das Kriegswaffen-Kontrollgesetz aber zu eineinhalb Jahren mit Bewährung verurteilt. Sein Bruder (35) erhielt vier Monate mit Bewährung wegen Drogenhandels.

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Tod im Asylbewerberheim: Die beiden Angeklagten kamen mit Bewährungsstrafen davon.

Quelle: Hensel / Archiv

Die deutsch-russischen Brüder waren angeklagt, am 24. September den Asylbewerber Stanley U. (31) wegen eines Streits um Drogen mit einer Maschinenpistole erschossen zu haben. Die Verteidigung hatte allerdings stets von Notwehr gesprochen, weil Stanley U. mit einer Axt auf den 35-Jährigen los gegangen sei und ihn auch schwer verletzt habe. Selbst der Staatsanwalt hatte in seinem Plädoyer in Sachen Totschlag einen Freispruch gefordert.

So sah es auch die Kammer. Die Notwehr-Einlassung sei „nicht zu widerlegen gewesen“, sagte Gerichtssprecherin Maike Block-Cavallaro der WAZ. Übrig blieb der Verstoß gegen das Kriegswaffen-Kontrollgesetz, wofür der 26-Jährige 18 Monate mit Bewährung aufgebrummt bekam. Sein Bruder erhielt vier Monate mit Bewährung wegen Handeltreibens mit Drogen.

Die Verteidigung zeigte sich mit dem Urteil zufrieden, Rechtsanwalt Andreas Zott: „Das Gericht hat seine Entscheidung überzeugend und nachvollziehbar begründet.“

fra

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Wolfsburg
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Im Prozess um die tödlichen Schüsse im Asylbewerberheim Fallersleben hielten gestern die Anwältin der Nebenklägerin und die beiden Verteidiger ihre Plädoyers. Grundsätzlich schlossen sich alle dem Oberstaatsanwalt an. Er hatte anderthalb Jahre auf Bewährung für den Hauptangeklagten gefordert.

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