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Asbesthäuser: Mieter hoffen auf Sanierung

Wolfsburg Asbesthäuser: Mieter hoffen auf Sanierung

Asbest-Gefahr in den Hochhäusern Don Camillo und Peppone in Detmerode: In mehr als 50 der 251 Wohnungen gibt es Sicherheitsbedenken (WAZ berichtete). Die Mieter sind zwar verunsichert, aber sie loben das Engagement der Neuland.

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Verunsicherung in Detmerode: Die Mieter der beiden Hochhäuser Don Camillo und Peppone hoffen auf eine Sanierung. In beiden Gebäuden ist krebserregender Asbest verbaut worden.

Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Die Wohnungsbaugesellschaft hatte die Häuser im Juni übernommen und prüft nun die Möglichkeiten für eine Sanierung. „Wir alle haben große Hoffnung, dass endlich etwas gemacht wird“, sagt Karin Weißenfeld (65), die seit 15 Jahren im kleineren der beiden Hochhäuser wohnt. Dass die Bodenplatten Asbest enthalten, wusste sie. „Uns wurde vor Jahren gesagt, so lange der Teppich liegt und nichts beschädigt ist, kann nichts passieren.“ Die genaue Untersuchung der Wohnungen in dem Zwölf-Etagen-Bauwerk wird laut Neuland in den nächsten Tagen starten.

Im Hochhaus Don Camillo wurden in der vergangenen Woche alle 23 Etagen inspiziert und Maßnahmen getroffen. Berta Longardt (21) zeigt Asbest-Warnhinweise, die an beiden Lüftungsschächten in ihrem Bad kleben. Ritzen wurden von einer Fachfirma mit Klebeband abgedichtet. „Das war ein Schock“, sagt sie, „wir wollten das Bad renovieren - wer weiß, was passiert wäre, wenn wir Löcher gebohrt hätten!“ Nachbar Dieter Schulze (65) ist verunsichert. „Was ist, wenn ich jetzt eine Fußleiste entferne - kann da schon Asbest austreten?“, fragt er.

Die Neuland bittet alle, sich bei Fragen oder sichtbaren Beschädigungen an die Kundenbetreuer zu wenden, deren Telefonnummern auf Aushängen zu finden sind. „Die Begutachtung wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen“, sagt Sprecherin Geisler. „Die Sicherheit geht jetzt vor.“

amü

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