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Arbeit für zunächst 100 Flüchtlinge

Wolfsburg Arbeit für zunächst 100 Flüchtlinge

Die Stadt Wolfsburg will ein Beschäftigungsförderprogramm für Flüchtlinge einrichten. Mit dem Programm sollen die Menschen bis zum Erhalt des Bleiberechts auf das Arbeitsleben in Deutschland vorbereitet werden. Zunächst 100 Flüchtlinge sollen in das Programm aufgenommen werden.

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Die Flüchtlinge Ali Jabara (r.) und Ibrahim Salih befreien die Landschaft von Müll: Die Stadt Wolfsburg plant jetzt ein Beschäftigungsförderungsprogramm für Flüchtlinge.

Quelle: dpa

Als mögliche Einsatzgebiete sind die Reinigung von Grünflächen, öffentlichen Plätzen und Wegen und die Unterstützung von Schulhausmeistern vorgesehen.

Die Kosten der Maßnahme, die die Stadt in Kooperation mit der Wolfsburger Beschäftigungsgesellschaft (WBG) plant, belaufen sich auf 130.000 Euro und einer Aufwandsentschädigung für die Flüchtlinge von 1,05 Euro die Stunde. Der Sozial- und Gesundheitsausschuss berät die Verwaltungsvorlage am Mittwoch, 20. April.

Aktuell befinden sich in Wolfsburg etwa 1750 Menschen im Leistungsbezug nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Der überwiegende Teil dieser Menschen darf nach Erfüllen der gesetzlichen Voraussetzungen arbeiten. Staatliche, kommunale oder gemeinnützige Institutionen sollen angesprochen werden, Flüchtlinge entsprechend den Vorgaben des Asylbewerberleistungsgesetzes zu beschäftigen. Die WBG stellt Anleiter und Ausbilder zur Verfügung. Die Beschaffung von Arbeitskleidung ist in den Projektkosten enthalten.

Erfahrungen haben laut Stadt gezeigt, dass eine hohe Motivation und ein großes Interesse bei diesen Menschen an der Aufnahme einer Beschäftigung bestehe. Da die größte Hürde häufig die Sprachbarriere sei, sei eine Kombination aus Sprachförderung und Erlernen „on the job“ geplant.

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