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Anzeige gegen Podehl: Viele Gerüchte, wenig Fakten

Wolfsburg Anzeige gegen Podehl: Viele Gerüchte, wenig Fakten

Wolfsburg. Rund um die Anzeige gegen Ex-Polizeichef Hans-Ulrich Podehl wegen des Verdachts der Vorteilsannahme schießen die Spekulationen ins Kraut. Spekulationen, denen Podehls Verteidiger Michael Hoppe gerne mit Fakten begegnen würde. „Aber dafür brauche ich Akteneinsicht, die hatte ich noch nicht“, sagt der Anwalt.

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Viele Spekulationen, wenig Fakten: Gegen Ex-Polizeichef Hans-Ulrich Podehl läuft ein neues Ermittlungsverfahren.

Quelle: Foto: Roland Hermstein

Mindestens eine Zeitung sowie der NDR hatten am Wochenende über den möglichen Inhalt der Strafanzeige spekuliert. Demzufolge habe Podehl einer Beamtin vor Jahren eine Beförderung in Aussicht gestellt und dafür „Gegenleistungen“ erwartet - welcher Art, wird nicht gesagt. Diese im Raum stehenden Spekulationen seien aus Sicht seines Mandanten abwegig und absurd, sagt Anwalt Michael Hoppe. Normalerweise hätte er Anspruch auf Akteneinsicht erst nach Abschluss der staatsanwaltlichen Ermittlungen: „Aber ich dränge darauf, sie zügig zu bekommen. Wir brauchen konkrete Fakten, um den Spekulationen entgegen zu treten.“

Die Fakten kennt mittlerweile die Landtagsabgeordnete Angelika Jahns (CDU) - auf Drängen ihrer Fraktion hatte ein Staatssekretär aus dem Innenministerium den Innenausschuss am Donnerstag informiert: „Diese schnelle Reaktion zeigt, dass man im Ministerium unseren Informationsanspruch auch sieht.“ Was den Inhalt der neuen Strafanzeige betrifft, halte sie sich an die Vertraulichkeit. Aber: „Was hier rund um Herrn Podehl passiert, ist eine menschliche Tragödie. Das Ministerium muss sich fragen lassen, wie es mit seinen eigenen Beamten umgeht.“

Bis es offizielle Informationen gibt, wird es noch dauern. Julia Meyer, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Braunschweig: „Die Ermittlungen dürften noch Wochen in Anspruch nehmen“ - so lange werde man sich nicht äußern.

fra

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