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Antrag: Monopol von Eon/Avacon verhindern

Linke: Stadtwerke soll raus aus LSW Antrag: Monopol von Eon/Avacon verhindern

„Die Interessen der Bürger haben Vorrang vor Profitinteressen“, sagt die Wolfsburger Linke – und hat deswegen einen Ratsantrag zum Thema Stadtwerke gestellt. Inhalt: Die Stadtwerke sollen aus dem Firmenverbund der LSW herausgelöst und damit „aus den Fängen“ des Eon/Avacon-Konzerns befreit werden.

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Stadtwerke: Die Wolfsburger Linke fordert einen Neuanfang.

Seit Monaten tobt hinter den Kulissen ein schmutziger Kampf um die Stadtwerke: Anonyme Briefe gegen die Geschäftsführung, Kleinkrieg zwischen Betriebsräten untereinander und mit dem Vorstand. Die Linke will einen Schlussstrich ziehen und die Stadtwerke wieder zum städtischen Eigenbetrieb machen.
„Aufsichtsrat und Geschäftsführung der Stadtwerke sollen den Weg freimachen, damit die Bürger der Stadt Wolfsburg zukünftig die Versorgung mit Strom, Fernwärme, Gas und Wasser wieder selbst bestimmen und demokratisch kontrollieren können“, heißt es in dem Antrag. Und weiter: „Die Profitinteressen des Eon-Avacon-Konzerns im LSW-Verbund gefährden Arbeitsplätze sowie bezahlbare und zukunftssichere Versorgung der Bürger dieser Stadt.“
Die Kritik der Linken geht dabei massiv in Richtung Eon/Avacon. Das Unternehmen „versucht im Kampf um den Strommarkt zu Lasten der Stadtwerke ein Monopol auf dem hiesigen Strommarkt durchzusetzen, selbst um den Preis, dass LSW und Stadtwerke insolvent werden.“ Für die Linke fordert Fraktionssprecher Ewald Slink: „Diese drohende Entwicklung muss sofort gestoppt werden.“

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