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Antifa-Woche im Zeichen der Flüchtlinge

Wolfsburg Antifa-Woche im Zeichen der Flüchtlinge

Die Wolfsburger IG Metall eröffnete am Samstagvormittag die Woche des Antifaschismus (Antifa). Die Kranzniederlegung auf dem Sara-Frenkel-Platz stand im Zeichen der Flüchtlinge.

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Antifa-Woche der IG Metall: Der Auftakt fand am Samstag mit bedächtiger Musik und einer Kranzniederlegung statt.

Quelle: Boris Baschin

„Wir stehen hier in bewegten Zeiten“, sagte IG-Metall-Chef Hartwig Erb vor rund 80 Teilnehmern, darunter Politiker, Vereinsvertreter und Aktivisten. Erb verglich die Gründe, aus denen Menschen aus ihrer Heimat fliehen, mit dem Nationalsozialismus: Krieg, Angst und Hunger trieben die Menschen aus der Heimat in die Fremde. Diesen Menschen müsse man helfen. Erb sprach sich gegen Transitlager aus - und gegen die islamfeindlichen Pegida-Versammlungen: „Wenn der Mob ‘Wir sind das Volk‘ brüllt, macht mich das traurig und wütend.“

Auch Oberbürgermeister Klaus Mohrs verurteilte die Pegida-Anhänger. Es sei auch Aufgabe der Antifa-Woche, ein erneutes 1933 zu verhindern. Es ist das Jahr von Hitlers Machtergreifung. Mit Blick auf die vielen Sporthallen, die derzeit von Flüchtlingen bewohnt werden, lobte Mohrs das Verständnis von Sportvereinen und den Eltern der betroffenen Grundschule 7 in Alt-Wolfsburg.

Dimitri Tukuser (liberale jüdische Gemeinde) räumte ein: „Ich habe Angst.“ Er sehe vielerorts Fremdenfeindlichkeit, man müsse gegenüber den (zum großen Teil muslimischen) Flüchtlingen aber Menschlichkeit zeigen - „in diesem Land, in dieser Stadt“, so Tukuser.

kn

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