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Antifa-Woche: IG Metall erinnert an Nazi-Terror

Wolfsburg Antifa-Woche: IG Metall erinnert an Nazi-Terror

Wolfsburg setzte ein deutliches Zeichen gegen Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Zum 75. Jahrestag der nationalsozialistischen Pogromnacht gedachten am Samstag Gewerkschafter, Politiker und viele Wolfsburger auf dem Sara-Frenkel-Platz der Opfer des Nazi-Terrors.

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Ende der Antifa-Woche: Vertreter von Stadt und IG Metall legten einen Kranz am Zwangsarbeiter-Denkmal nieder.

Quelle: Photowerk (bb)

Die IG Metall sowie weitere Mitglieder des „Schulterschlusses der Wolfsburger Demokraten“ legten Kränze am Zwangsarbeiter-Denkmal nieder. Die Sängerin Viviane Wolters begleitete die Gedenkfeier mit Liedern wie „We Shall Overcome“ (Joan Baez). Sie alle erinnerten damit an die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, als die Nationalsozialisten in der „Reichskristallnacht“ jüdische Synagogen, Einrichtungen und Geschäfte plünderten und vielfach in Brand steckten.

Die Kranzniederlegung markierte gleichzeitig den Abschluss der 9. Antifa-Woche der IG Metall. „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich eine ganze Stadt für Toleranz und Demokratie engagiert“, betonte Hartwig Erb, 1. Bevollmächtigter der IG Metall. Die Gefahr des Rechtsextremismus sei jedoch nicht gebannt. Deshalb werde es auch 2014 wieder eine Antifa-Woche geben.

Im Hinblick auf die Europa-Wahl werde die Gewerkschaft das Thema „ganz massiv aufnehmen“, so Erb. „Das ist der Auftrag der Ermordeten und Überlebenden der Barbarei an uns.“

Oberbürgermeister Klaus Mohrs schloss sich dem IG-Metall-Bevollmächtigten an: „Die Demokratie ist immer gefährdet.“ Er kündigte seine Unterstützung für die 10. Antifa-Woche im kommenden Jahr an. Frank Paetzold, IG-Metall-Vertrauenskörperleiter bei VW, forderte Unterstützung: „Meine Bitte an alle: Lasst in unserem Einsatz nicht nach!“

rpf

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