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Anti-CETA-Demo: Großaufgebot der Polizei am CongressPark

Wolfsburg Anti-CETA-Demo: Großaufgebot der Polizei am CongressPark

Wolfsburg. Laute Sprechchöre und viele Transparente: 300 Menschen demonstrierten am Montag gegen das geplante Freihandelsabkommen Ceta vor dem CongressPark in Wolfsburg. Dort beriet die Bundes-SPD die umstrittenen Pläne.

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Quelle: Normen Scholz

Die Demonstranten, die überwiegend aus den Organisationen Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Greenpeace, Campact und der IG Metall Wolfsburg kamen, versuchten die SPD-Spitzenpolitiker ganz direkt anzusprechen: „SPD hat Mut, Ceta-Stopp tut gut“, riefen sie immer wieder. Allzu dicht kamen sie den Politikern allerdings nicht. Der direkte Bereich um den CongressPark war von Polizeikräften abgeriegelt worden.

Anti-CETA-Demo: Zahlreiche Demonstranten versammelten sich vor dem CongressPark in Wolfsburg, um gegen das umstrittenen Freihandelsabkommen CETA zu demonstrieren. 

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Während SPD-Chef Sigmar Gabriel nirgends zu sehen war, kamen Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies zu Fuß aus Richtung Heinrich-Heine-Straße. „Ein stärkerer Austausch von Waren ist gerade für ein Land mit einer starken Automobilindustrie attraktiv“, sagte Lies im Gespräch mit der WAZ, betonte aber auch, dass seine Partei die Sorgen der Menschen sehr ernst nehmen würde.

Aus Sicht von Wolfsburgs IG-Metall-Chef Hartwig Erb ist längst noch nicht geklärt, welche Auswirkungen ein beschlossenes Ceta-Abkommen haben würde. „Es hat ja niemand etwas gegen freien Handel. Wichtig ist allerdings, dass es auch weiterhin starke Sozialverbände gibt und es nicht zu viel Macht auf der Seite des Kapitals gibt“, erklärte er. Teilnehmerin Sabine Volkmer sieht mit einer Zustimmung zu Ceta sogar die Grundfeste der Demokratie in Gefahr: „Ich möchte, dass die Demokratie eine Volksherrschaft bleibt.“

Die Politiker der SPD haben den Sitzungssaal bereits betreten:

Umweltministerin Barbara Hendricks eilt leicht verspätet zum SPD-Parteikonvent in den CongressPark Wolfsburg - vorbei an den Demonstranten:

Um 13.45 Uhr hatten die meisten der Demonstranten ihre Transparente nach gut zweieinhalb Stunden wieder zusammengerollt. „Es verlief alles friedlich und gab keine Zwischenfälle“, sagte Polizeisprecher Thomas Figge. Die Teilnehmer seien diszipliniert gewesen und hätten sich vorbildlich verhalten:

joe


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