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Stadt Wolfsburg Antanz-Masche, Diebstahl: Haft für Asylbewerber
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Antanz-Masche, Diebstahl: Haft für Asylbewerber
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00:16 17.07.2016
Teures Parfum eingesteckt: Auch wegen Diebstählen in Kaufhäusern wurde ein Asylbewerber verurteilt. Quelle: Archiv
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Es waren Dutzende von Verfahren, in denen die Polizei gegen den jungen Mann ermittelt hatte; acht der Taten kamen gestern zur Anklage. Und das Gericht war überzeugt, dass der 20-Jährige die meisten der nachgewiesenen Fälle - hauptsächlich Diebstähle - gewerbsmäßig begangen hatte, und das gemeinschaftlich mit anderen; gegen die wird separat ermittelt.

Eine der Hauptmaschen der Gruppe, von denen mindestens ein weiteres Mitglied ebenso wie der Angeklagte im Asylheim in der Dieselstraße wohnte, ähnelte der in Mode gekommenen „Antanz“-Masche. Vornehmlich Betrunkene wurden in den Arm genommen, geherzt und gedrückt, als wäre man seit Jahren die besten Kumpel - derweil zieht ein Komplize dem Opfer das teure Smartphone aus der Tasche.

Auch „normale“ Diebstähle waren dabei - bei Galeria Kaufhof wanderten Parfum für 700 Euro, bei Real Handys für 300 Euro in eigens präparierte Rucksäcke, die die Sicherheitssperren überlisten.

Weil die Behörden lange und gründlich ermittelten, habe der Angeklagte womöglich den Eindruck gewonnen: So schnell passiert nichts, die Justiz reagiert nicht, führte die Vorsitzende Richterin aus: „Aber das ist ein großer Irrtum.“ Und so ging‘s nach dem Urteil gleich wieder zurück in den Knast.

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