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Anschlagsgefahr besteht immer: Polizei schützt Feiernde

Wolfsburger Weihnachtsmarkt Anschlagsgefahr besteht immer: Polizei schützt Feiernde

Eine konkrete Gefahr bestehe nicht, aber Anschläge könnten nun mal jederzeit und überall passieren, sagen die Behörden. Daher wird auch dieses Jahr wieder der Wolfsburger Weihnachtsmarkt, der am Montag eröffnet wurde, von der Polizei geschützt.

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Sicherheit geht vor: Die Polizei will auf dem Weihnachtsmarkt auch mit Streifenwagen Präsenz zeigen.

Quelle: Britta Schulze

Stadtmitte. Der Weihnachtsmarkt in Wolfsburg hat seit Montag geöffnet. Nach wie vor besteht in Deutschland die Gefahr von Anschlägen. Auch in Wolfsburg geht die Polizei auf Nummer sicher und will mit Präsenz dafür sorgen, dass die Veranstaltung friedlich bleibt. Hinzu kommt in den Abendstunden ein Sicherheitsdienst, den die WMG als Veranstalterin engagiert hat.

Das Konzept, das den gestiegenen Sicherheitsanforderungen bei großen Veranstaltungen wie dem Weihnachtsmarkt gerecht werden soll, haben WMG, Polizei und Stadt Wolfsburg gemeinsam auf den neuesten Stand gebracht. Wolfsburgs Polizeichef Olaf Gösmann erklärt: „Nach derzeitigen Erkenntnissen besteht in Deutschland weiterhin eine abstrakt hohe Gefahr von terroristischen Anschlägen auch für Weihnachtsmärkte, ohne dass momentan Anhaltspunkte für eine konkrete Gefährdungslage vorliegen.“

Streife auf dem Weihnachtsmarkt

Streife auf dem Weihnachtsmarkt: Die Wolfsburger Polizei sorgt in der Innenstadt für Sicherheit.

Quelle: Sebastian Bisch (Archiv)

Die drei Wolfsburger Einrichtungen stünden daher in engem Kontakt zu anderen Landes- und Bundessicherheitsbehörden. „Es erfolgt eine stete Bewertung der regionalen Gefahrensituation“, sagt Gösmann weiter. „Ziel ist es, Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, um die Veranstaltung vor möglichen Anschlägen zu schützen. Besonders in den Eingangsbereichen wird Polizei präsent sein.“

Auch uniformierte Streifen soll es wieder geben. Dabei, das hatte WMG-Geschäftsführer Joachim Schingale schon vor einigen Wochen betont, soll es keine Zustände wie beim Tag der Niedersachsen im Sommer geben. So viele Sicherheitskräfte hatte Wolfsburg wohl noch nie gesehen, dazu kamen riesige Sandsäcke und Straßensperren. So weit soll es beim Weihnachtsmarkt nicht gehen.

Von Kevin Nobs

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