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Stadt Wolfsburg Freude über anonyme Spende: 10.000 Euro für Malteser
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Freude über anonyme Spende: 10.000 Euro für Malteser
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16:08 30.08.2018
Großzügige Spende: Andreas Nickel, ehrenamtlicher Geschäftsführer der Malteser Wolfsburg, kann nun noch mehr letzte Herzenswünsche erfüllen. Quelle: Michael Lukas
Wolfsburg

Einen unscheinbaren Umschlag voller 500-Euro-Scheine gab der Mann in einer Zeitungsredaktion in der Wolfsburger Innenstadt ab. Beigelegt hatte er einen Brief. Die Medienaufmerksamkeit um seine letzte 100.000-Spende an das Hospiz habe ihn überrascht, schrieb der anonyme Spender darin. Nun wolle er das nächste Projekt fördern: Der Wunschkrankenwagen sei „eine großartige und lobenswerte Idee“.

Malteser erfüllen Todkranken ihre letzten Wünsche

Das Herzenswunsch-Projekt bringt unheilbar kranke Menschen an die Orte, die sie gerne noch einmal besuchen wollen, sei es die See, eine Familienfeier in Süddeutschland, ein Konzert oder auch nur der eigene Garten. „Eine Frau wollte gerne einen Rundflug über ihre Heimatstadt machen, da haben wir sie zum Segelflugplatz gebracht“, erzählt Dr. Christoph Mock von den Maltesern, der die Herzenswunsch-Anfragen entgegen nimmt und die Fahrten organisiert.

Ein letztes Mal mit der Familie an die Ostsee: Der Herzenswunsch-Wagen der Malteser macht es möglich. Quelle: Malteser

Die Rettungssanitäter und -helfer organisieren die Fahrten ehrenamtlich im eigenen Urlaub, doch es fallen Kosten für Sprit, Verpflegung und mitunter Übernachtungen an. Die Spende wird aber auch in die Qualifizierung der Ehrenamtlichen investiert, schließlich ist der Umgang mit todgeweihten Menschen eine anspruchsvolle Aufgabe. „Und wir wollen die Spende als Anlass nutzen, auf das Projekt aufmerksam zu machen“, so Mock. „Viele trauen sich gar nicht, eine Fahrt zu beantragen, weil sie nicht von der Möglichkeit wissen.“

Die Malteser bieten einen Herzenswunsch-Krankenwagen an: Damit können ausgebildete Rettungssanitärer Todkranke an einen Ort ihrer Wahl bringen. Quelle: Archiv

Die Spende ist nur eine aus der Reihe des Serienwohltäters. Schon im vergangenen Dezember hatte er dem Hospiz 50.000 Euro zukommen lassen, im Sommer gab er weitere 5000 Euro für die „Trostinsel“ für Kinder und Anfang dieses Monats schenkte er dem Hospiz ganze 100.000 Euro für das geplante zweite Hospizhaus.

Von Frederike Müller

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