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Anonyme Briefe: Nahrstedt im Visier

Wolfsburg Anonyme Briefe: Nahrstedt im Visier

Wer hat die anonymen Briefe über vermeintliche Machenschaften des früheren Stadtwerke-Chefs Markus Karp geschrieben? Diese Frage beschäftigt die Justiz weiterhin. Jetzt liegt ein Abschlussbericht der Polizei vor – mit Indizien, die gegen Ex-Stadtwerke-Pressesprecher Maik Nahrstedt ausgelegt werden könnten. Der bestreitet weiter die Tat.

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Stadtwerke-Affäre: Fahnder beschlagnahmten Akten.

Die Briefe waren der Ausgangspunkt der Stadtwerke-Affäre. In den anonymen Schreiben wurden konkrete Anschuldigen gegen den damaligen Stadtwerke-Chef Markus Karp erhoben, die sich aber juristisch nicht erhärten ließen. Karp erstattete Anzeige.

In Verdacht geriet auch Nahrstedt, damals Pressesprecher der Stadtwerke und derzeit Betriebsrat sowie Mitglied des Aufsichtsrats. Die Polizei durchsuchte sein Haus und sein Büro, beschlagnahmte Akten und Computer, befragte viele Zeugen. Sogar Speichelproben wurden entnommen.

Der Abschlussbericht wartet nun mit Indizien auf, eine Anklageerhebung gegen Nahrstedt (Bild links) erscheint möglich. Entscheiden muss die Staatsanwaltschaft.

Nahrstedt allerdings gibt sich kämpferisch: „Auch wenn es nicht jedem in den Kram passt: Fakt ist, dass ich die Briefe nicht geschrieben habe. Der Abschlussbericht basiert allein auf Indizien, Annahmen und Vermutungen. Schlussfolgerungen sind einseitig. Es fehlen die Fakten und Beweise. Selbst die Hausdurchsuchung hat eher belegt, dass ich die Briefe nicht verfasst habe.“

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