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Anlaufstelle für arbeitssuchende Flüchtlinge

Integration Point Wolfsburg Anlaufstelle für arbeitssuchende Flüchtlinge

Arbeitsagentur, Jobcenter und Stadt bündeln ab 1. Oktober im Gebäude der Wolfsburg AG in der Porschestraße 2 ihre Kräfte: Ein „Integration Point“ im zweiten Obergeschoss wird die neue, zentrale Anlaufstelle für Flüchtlinge, die die deutsche Sprache lernen und Arbeit suchen wollen.

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Gebündelte Kompetenz: Agentur für Arbeit, Jobcenter, Stadt und Wolfsburg AG arbeiten beim „Integration Point“ für Flüchtlinge ab 1. Oktober noch enger zusammen.

Quelle: Britta Schulze

Wolfsburg. Gebündelte Kompetenz für Flüchtlinge soll ab 1. Oktober ein „Integration Point“ in der Porschestraße 2 bieten. Ingo Schrader (Jobcenter), Gerald Witt (Agentur für Arbeit), Oliver Syring (Wob AG/Allianz für die Region) und Stadträtin Iris Bothe erklärten das Konzept.

13 Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen werden Büros im zweiten Obergeschoss beziehen: ein Arbeitsvermittler aus dem Jobcenter, die Anerkennungsstelle für Bildungsabschlüsse, Kräfte aus Sozialamt und Integrationsreferat, die Sprachstandsermittlung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und – im Wechsel – Bildungsträger der Sprachkurse. Die Wob-AG unterstützt das Projekt zum einen durch die Räume und mit einem vom Land geförderten Integrationsmoderator, der als Mittler zwischen Arbeitgebern und Arbeitsagentur fungiert. „Außerdem wird das ,Welcome Center’ für ausländische Arbeitnehmer vom I-Punkt der WMG hierher verlegt“, kündigt Syring an.

Kurze Wege sollen der schon laufenden Teamarbeit ebenso zugute kommen wie den Flüchtlingen. „Ihnen fällt es schwer, sich im Dschungel der deutschen Bürokratie zurecht zu finden“, sagt Jobcenter-Geschäftsführer Schrader.“ Im Idealfall könne man Menschen hier an die Hand nehmen und zum nächsten zuständigen Mitarbeiter bringen. „So unbürokratisch wie möglich,“ betont Witt.

Einen Vorteil für andere Arbeitssuchende gebe es auch: Die Warteschlangen, die sich zurzeit im ersten Stock bilden, wenn Asylbewerber die Vermittlung aufsuchen, würden sich wieder verkürzen. Die Verständigung im Integration Point soll durch Video-Dolmetscher erleichtert werden. „Es sind akkreditierte Kräfte. Das System nutzen wir auch schon im Klinikum – es bietet Rechtssicherheit“, erklärt Iris Bothe.

Von Andrea Müller-Kudelka

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