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Anklage wegen Widerstand: Freispruch erster Klasse

Wolfsburg im Gericht Anklage wegen Widerstand: Freispruch erster Klasse

Es war der Tag des Nazi-Aufmarschs, es ging um Krawalle zwischen Linken und der Polizei, angeklagt war ein Gegendemonstrant wegen Widerstand und versuchter Körperverletzung gegen Beamte - die Verhandlung vor dem Amtsgericht endete mit einem glatten Freispruch.

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Antifa-Block in der Rothenfelder Straße: Wurde mit einer Fahne nach einem Polizisten geschlagen?

Der Angeklagte (29) demonstrierte am 1. Juni 2013 wie Tausende andere in Wolfsburg gegen den rechtsradikalen „Tag der deutschen Zukunft“. In der Rothenfelder Straße eskalierte eine Situation zwischen linken Gegendemonstranten und der Polizei. Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Der Angeklagte habe versucht, einen Beamten mit dem Stock einer Fahne zu schlagen und anschließend Widerstand gegen seine Festnahme geleistet.

Diese Vorwürfe waren schnell vom Tisch: Ein Polizeivideo dokumentierte, dass nicht der Angeklagte, sondern jemand anders die Fahne trug - ob es überhaupt einen Schlag gab, blieb unklar. Folglich war auch die folgende Festnahme des 29-Jährigen eine „unrechtmäßige Vollstreckungshandlung“, wie selbst der Staatsanwalt befand. „Freispruch erster Klasse wegen erwiesener Unschuld“ lautete folgerichtig das Urteil der Richterin.

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Polizei-Brutalität bei Demo? Mann stürzt, Beamter tritt zu

Beim Polizeieinsatz gegen linke Gegendemonstranten beim Nazi-Aufmarsch am 1. Juni 2013 ist es möglicherweise zu einem Fall erschreckender Polizei-Brutalität gekommen. Ein Video dokumentiert, wie ein Polizist einem am Boden liegenden Demonstranten mit Wucht in den Unterleib tritt - gefilmt von der Polizei selbst.

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