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Ankläger fordert lange Haftstrafe

Wolfsburg Ankläger fordert lange Haftstrafe

Der Prozess gegen einen Wolfsburger (33) wegen Handels mit Drogen und Dopingmitteln rund um die einstige Diskothek Nachtschicht geht auf die Zielgerade. Gestern hielt der Staatsanwalt am Braunschweiger Landgericht sein Plädoyer und forderte eine Haftstrafe von fünf Jahren und zehn Monaten.

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Drogen-Razzia in der damaligen Diskothek „Nachtschicht“: Lange Haftstrafe für Angeklagten gefordert.

Quelle: Photowerk (he/Archiv)

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 33-jährigen Wolfsburger mehr als ein Dutzend Straftaten vor - darunter Handel mit Ecstasy, Arzneimitteln, Amphetaminen und Marihuana. Am spektakulärsten ist dabei ein Fall aus dem Juli 2012. Der Angeklagte wollte dem damaligen Geschäftsführer der Nachtschicht 50 Gramm Kokain verkaufen, doch der Disko-Chef zahlte nicht. Schließlich klickten die Handschellen - der 33-jährige Wolfsburger kam in Haft.

Doch auch nach der Entlassung aus der U-Haft konnte der Wolfsburger offenbar nicht die Finger von Drogen lassen. So soll er ein Zwiebelnetz gefüllt mit Kokain und Marihuana über die Mauern der JVA Braunschweig geworfen haben. Das Netz blieb ausgerechnet vor dem Büro-Fenster des Suchtberaters hängen.

Die Drogengeschäfte im Umfeld der Disko Nachtschicht führten im Juli 2012 zu einer Großrazzia von Polizei und Staatsanwaltschaft - sie bezeichneten die Disko an der Imperial-Kreuzung damals als „absoluten Schwerpunkt“ des Anabolika-Handels in der Region. In der Folge kamen sowohl der Inhaber als auch der Geschäftsführer kurzzeitig in U-Haft.

  • Das Plädoyer der Verteidigung sowie das Urteil sollen am 2. September in Braunschweig folgen.

rpf

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