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Angst vor Wildschweinen

Wolsfburg Angst vor Wildschweinen

Wildschwein-Alarm in Wolfsburg: Seit Tagen wüten die Borstentiere in Gärten auf dem Hageberg, durchpflügen Grünflächen und versetzen die Anwohner der Siedlung in Schrecken. Die Jägerschaft ist alarmiert.

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Angst vor dem Borstenvieh: Heinz Krüger hat einen Stacheldrahtzaun aufgestellt, Ralph Schräder filmt die Wildschweine mit einer Infrarot-Kamera.

Fast jede Nacht kommen die Wildschweine in den Garten von Hannelore Heilmann (69) aus dem Schlehenweg. Den Maschendrahtzaun um ihr Grundstück drücken die Tiere einfach ein. „Natürlich macht man sich da Sorgen“, sagt Heilmann. Glück für die Seniorin: Bisher begnügten sich die Paarhufer mit den Äpfeln aus ihrem Garten. Nachbar Heinz Krüger aus dem Hagebuttenweg verstärkte seinen zerstörten Zaun bereits mit Holzlatten und Stacheldraht, um die Wildschweine aufzuhalten.

Die Anwohner vom Hageberg haben die Wolfsburger Jägerschaft eingeschaltet. „Die Wildschweine kommen vermutlich von den Teichen, vom Hockeyheim oder vom alten Freibad West hierher“, sagt Vorsitzender Ralph Schräder. Erst in der Nacht zu gestern hätten die Tiere direkt neben der Laagbergschule wieder eine Grünfläche durchwühlt. „Auch Fußgänger haben morgens schon Wildschweine gesehen und sind vor Angst umgekehrt.“ Schräder rät zur Vorsicht: „Ich würde keine Aufmerksamkeit erregen.“

Mit einer Infrarot-Kamera wollen die Jäger jetzt herausfinden, zu welcher Uhrzeit die Wildschweine kommen – und dann möglichst ein Tier als Abschreckung zur Strecke bringen.

htz

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