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Angst vor Giftködern: Tierschutz schaltet sich ein

Wolfsburg Angst vor Giftködern: Tierschutz schaltet sich ein

Hundehalter in Wolfsburg leben in Angst, weil immer wieder vergiftete Köder auftauchen - zuletzt auf dem Laagberg (WAZ berichtete). Der Tierschutz will jetzt der Polizei helfen.

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Die Angst geht um: Viele Hundebesitzer sorgen sich nach den Giftköder-Funden um ihre Tiere. Es sind bereits Vierbeiner gestorben. Der Tierschutzverein möchte helfen, den Hundehasser dingfest zu machen.

Quelle: Foto: Archiv

„Wir bieten an, beim nächsten Todesfall mit Verdacht auf Giftköder die Obduktion des Tieres zu bezahlen, dann weiß man endlich, in welche Richtung man ermitteln kann“, sagt Vereinschefin Bärbel Gädke.

Im Internet formieren sich die Hundefreunde inzwischen in mehreren Gruppen. Die neueste bei Facebook heißt „Giftköderproblem Wolfsburg“ und ruft dazu auf, konkrete Fälle sofort zu melden. „Wir versuchen, echte Fälle von Panikmache zu trennen. Zu wenige Leute haben Anzeige bei der Polizei erstattet, deshalb werden keine Ermittlungen gestartet“, sagt Gruppen-Administrator Tobias Ahlborn.

Am Freitagvormittag war die Polizei sofort zur Stelle, als ein Unbekannter im Wald bei Detmerode verdächtige Kapseln verstreute. Um Giftköder handelte es sich allerdings nicht. Und es ist der Polizei auch nicht möglich, jeden einzelnen möglichen Köder untersuchen zu lassen. Bärbel Gädke weiß, dass die personellen und finanziellen Ressourcen begrenzt sind. „Bisher wurden nur Rückschlüsse aus den Beobachtungen bei kranken oder verstorbenen Tieren gezogen“, so Gädke, „nach einer Untersuchung des Mageninhalts und des Blutes weiß man vielleicht, um welches Gift es sich konkret handelt.“ Sie schätzt die Kosten für eine Obduktion auf 200 bis 300 Euro.

Wichtig sei, dass sich Betroffene bei einem Todesfall unverzüglich melden, damit eine Untersuchung in der Tierärztlichen Hochschule starten kann, bevor sich die Giftstoffe zersetzen. Bärbel Gädke bittet um Anruf oder SMS auf ihrem Mobiltelefon: 0172/ 4337335 .

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