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Angriff auf Wahlhelfer der AfD: Wolfsburger (22) verurteilt

Wolfsburg Angriff auf Wahlhelfer der AfD: Wolfsburger (22) verurteilt

Die Tat war aus Sicht der Staatsanwältin politisch motiviert, nun folgte die Strafe. Das Amtsgericht verurteilte einen Wolfsburger (22) zu acht Monaten Gefängnis auf Bewährung und 2000 Euro Schmerzensgeld, weil er im April 2014 zwei Wahlhelfer der AfD angegriffen hatte.

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Plakate der AfD: Zwei Wahlhelfer wurden letztes Jahr von jungen Leuten angegriffen.

Quelle: Archiv

An dem nächtlichen Überfall auf der Dieselstraße war auch noch ein damals 17-Jähriger beteiligt, der sich vor einem Jugendrichter gesondert verantworten muss. Opfer seinerzeit: zwei Wahlhelfer der AfD, Vater und Sohn, 64 und 39 Jahre alt. Die klebten gerade Plakate auf der Dieselstraße, als sie urplötzlich angegriffen wurden. Von „umbringen“ und „totschlagen“ hätten die Angreifer gesprochen, bevor beide Opfer Schläge und der Vater auch einen Kopfstoß einstecken mussten - Folge war unter anderem ein abgebrochener Zahn. Zum Schluss allerdings hatten auch die eher schmächtigen Angreifer von den gestandenen Männern ordentlich was auf die Mütze bekommen. Als die Polizei eintraf, lagen die jungen Angreifer im Schwitzkasten auf dem Boden und japsten nach Luft.

Was das Verfahren in zwei Anläufen kompliziert machte: Wahrscheinlich war sogar ein Schlagring im Spiel. Wer diesen allerdings verwendet hatte, konnte bis zum Ende nicht geklärt werden. Für die Verurteilung reichte es auch so, wenngleich der Angeklagte bis zum Schluss eisern schwieg und über seinen Verteidiger lediglich erklären ließ, das vor Gericht entstandene Bild entspreche „nicht den Tatsachen der Nacht“. Für die Staatsanwältin aber blieb kein Zweifel: Die Angreifer seien aus politischen Gründen „auf Krawall“ aus gewesen.

fra

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