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Stadt Wolfsburg Angeklagter zu den Kindern nach der Tat: „Eure Mutter ist bereits tot“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Angeklagter zu den Kindern nach der Tat: „Eure Mutter ist bereits tot“
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00:27 17.05.2018
Bluttat vor Gericht: Der Angeklagte soll die beiden Töchter des Opfers in der Wohnung in der Lessingstraße immer wieder bedroht haben. Quelle: Archiv
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Wolfsburg

Schon vorher habe es immer wieder teils heftige Streitigkeiten mit dem Angeklagten gegeben. Dieser soll die Kinder auch massiv bedroht haben.

Töchter wollten noch den Puls der Mutter fühlen

„Er hat einfach auf meine Mutter eingestochen. Ich war sehr geschockt“, hatte die 14-Jährige kurz nach der Tat bei der Polizei ausgesagt. Sie habe ihn auf den Rücken und auf den Kopf gehauen, ohne dass der Angeklagte darauf reagiert hätte. Als sie den Puls der Mutter, die in einer Blutlache auf dem Flur lag, fühlen wollte, hätte der 38-Jährige gesagt, dass sie bereits tot sei. Bei ihm stellte die Polizei später einen Alkoholwert von 1,9 Promille fest.

Der Angeklagte solle gedroht haben, die 14-Jährige zu vergewaltigen und aus der Wohnung zu werfen. Mehrmals sei er aggressiv geworden. „Ich wusste nie, worum es geht“, sagte das Mädchen im Zeugenstand. Sie berichtete von zwei bis drei vorangegangenen Polizeieinsätzen in der Wohnung des Paares.

Angeklagter: „Du fährst nicht nach Polen, du hast ein Kind im Bauch“

Die zehnjährige Tochter des Opfers berichtete, dass sie ihrer Mutter kurz vor der Tat beim Zusammenlegen von Wäsche geholfen hätte. Der Angeklagte kam dazu und soll zu ihrer Mutter gesagt haben: „Du fährst nicht nach Polen, du hast ein Kind im Bauch.“ Im Verlauf des beginnenden Streits soll er die Frau in den Wäscheständer geschubst haben, woraufhin die jüngere Tochter in das Zimmer ihrer älteren Schwester gelaufen sei.

Einige Zeit vor der Tat soll der 38-Jährige die Mädchen mit einem Messer bedroht haben. Nach der Bluttat hat sich der 38-Jährige nach Aussage der Mädchen selbst mit einem Messer verletzt.

Von Jörn Graue

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