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An die Dosen, fertig, pffffff!

Wolfsburg Graffiti Hallenbad An die Dosen, fertig, pffffff!

Die neue Jugendinitiative hat legale Spray-Flächen am Hallenbad errichtet. Höchste Zeit, denn die „Hall of Fame“ in der Dieselstraße gibt es bald nicht mehr.

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Auch SPD-Bundestagsabgeordneter Falko Mohrs (links) und Hallenbad-Geschäftsführer Frank Rauschenbach (3. v.l.) kamen, um das bunte Treiben zu bewundern.

Quelle: Britta Schulze

Wolfsburg. Die Spannung war zu groß: Schon zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung der neuen Graffiti-Wände konnten Sprayer sich schon austoben. So sahen die insgesamt 70 Quadratmeter schon ordentlich bunt aus, als am Samstag der eigentliche Startschuss für die Initiative fiel.

Mit den neuen Wänden starten das Hallenbad und die Abteilung Jugendförderung des Geschäftsbereichs Jugend der Stadt Wolfsburg ihre Initiative „Youth and Culture“. „Mit den Wänden wollen wir Jugendlichen die Möglichkeit bieten, sich selbst auszudrücken“, sagt Hallenbad-Mitarbeiter Lars Hung.

Abrisspläne für die „Hall of Fame“

Fürs Erste dienen die neuen Wände als Ergänzung zu denen in der Dieselstraße, der sogenannten „Hall of Fame“. Da diese aber bald abgerissen werden, verlagert sich die Sprayerszene nun wohl in Richtung Hallenbad. „Im Gegensatz zur Dieselstraße gibt es hier auch mehr öffentliche Sichtbarkeit“, so Hung. Die Besucher des Hallenbads und des Biergartens können sich bald an immer wieder wechselnden Kunstwerken erfreuen – denn die Bilder werden immer wieder von verschiedenen Sprayern neu übermalt.

So geht’s bei „Youth and Culture“ weiter

Gerne hätte Hung noch 50 Quadratmeter mehr installiert, doch das würde weitere 2500 Euro kosten. Für die neu errichteten Wände wurden bereits 4000 Euro Materialkosten investiert, aufgebaut haben Hung und seine Kollegen sie selber.

Für die Zukunft plant „Youth and Culture“ zahlreiche Workshops, bei denen Jugendliche sich zum Beispiel mit Siebdruck, Fotografie und Musik beschäftigen können. Auch eigene Ideen seien jederzeit willkommen, so Hung. Am 18. November geht das Programm mit einem Schulbandcontest weiter.

Von Frederike Müller

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