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Stadt Wolfsburg In Garten gepinkelt - Hausbesitzer schlug zu
Wolfsburg Stadt Wolfsburg In Garten gepinkelt - Hausbesitzer schlug zu
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00:25 10.03.2018
Faustschlag gegen Gartenpinkler: Das Verfahren wegen Körperverletzung wurde eingestellt.  Quelle: Archiv
Wolfsburg

 Das vermeintliche „Opfer“ hatte sturztrunken in den Vorgarten des Angeklagten uriniert und wohl auch noch dessen Frau beleidigt und angegriffen.

Der Vorfall ereignete sich im November letzten Jahres in Neindorf. Als die Frau des Angeklagten gegen 7.25 Uhr vors Haus trat, traute sie ihren Augen kaum: Im Vorgarten stand ein junger Mann und urinierte. Was dann folgte, schildert der 53-Jährige so: Seine Frau habe den jungen Mann aufgefordert, das zu unterlassen; der sei daraufhin aber „mit Händen und Füßen“ auf die Frau losgegangen; auch ihn, der zur Hilfe eilen wollte, habe der Unbekannte angegriffen – „da habe ich zugeschlagen.“ Womöglich, so räumte der Angeklagte ein, habe er sogar ein wenig überreagiert: „Aber ich wollte nur meine Frau schützen“; diese sei schwer krank.

Laut Polizeibericht war der „Pinkler“ stark alkoholisiert, wollte selbst auch gar keine Strafanzeige stellen. Der Staatsanwalt bekam immer spitzere Ohren, Frage an den 53-Jährigen: „Fielen vielleicht auch noch Beleidigungen?“ Antwort: „Und wie. Er hat meine Frau als Schlampe bezeichnet.“ Für den Staatsanwalt stand fest: „Ich brauche keine Zeugen mehr.“ Was er nicht sagte, was aber zwischen den Zeilen deutlich herauszuhören war: Hier saß, wenn überhaupt, wohl der Falsche auf der Anklagebank.

Das sah offenbar auch die Vorsitzende Richterin nicht anders, schnell war man sich einig: Das Verfahren wegen vermeintlicher Körperverletzung wurde eingestellt, ohne jede Auflagen. Und so durfte der 53-Jährige das Gericht als das verlassen, als was er es betreten hatte – als unbescholtener Mann.

Von Ulrich Franke

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