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Amtlich: Asylbewerber ziehen in St.Heinrich ein

Wolfsburg Amtlich: Asylbewerber ziehen in St.Heinrich ein

Nun ist es amtlich: In die leer stehenden Gemeinderäume von St. Heinrich (Rabenberg) sollen noch im Februar bis zu 40 Asylbewerber einziehen - die Stadt hat das Gebäude bis Ende 2017 von der Kirche angemietet. Und: Der Flüchtlingsstrom reißt nicht ab, die Verwaltung sucht weiter nach dezentralen Unterbringungen.

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„Die Stadt hat die Anwohner nicht informiert“: Reinhard Dismar schimpft auf die Informationspolitik der Verwaltung.

Quelle: Boris Baschin

Vermutlich ab 23. Februar werden 30 bis 40 Asylbewerber in die Ex-Kirchenräume auf dem Rabenberg einziehen - „in erster Linie sollen dort Familien untergebracht werden“, sagt Stadt-Sprecherin Elke Wichmann. Betten wurden bereits herangeschafft, Küchen werden angeschlossen, Bodenbeläge ausgetauscht. Betrieben wird die Einrichtung wie andere Heime in Wolfsburg auch von der Firma Human Care. Die Bewohner sollen durch Sozialarbeiter betreut werden, versichert Elke Wichmann.

Noch vor vier Wochen wollte die Stadt die dortige Planung nicht bestätigen (WAZ berichtete), bei Anwohnern macht sich Ärger breit. „Das ist 25 Meter von meinem Haus entfernt. Aber die Stadt hält es nicht für nötig, die Nachbarn zu informieren“, schimpft Anlieger Reinhard Dismar. Ein Vorwurf, den die Verwaltung nicht gelten lassen will - Ortsrat und Ausschüsse seien stets informiert gewesen. Dennoch sagt auch der stellvertretende Ortsbürgermeister Velten Huhnholz (PUG): „Die Stadt hätte die Anwohner gezielt informieren müssen.“

Auch Ortsbürgermeister Adam Ciemniak (SPD) kritisiert die „unzureichende“ Informationspolitik, sagt aber klipp und klar: „Wir alle haben eine moralische Verpflichtung, diese Menschen in ihrer Not in der Mitte der Gesellschaft zu integrieren.“ Er sei sicher, dass der Rabenberg ihnen „so lange wie nötig“ eine neue Heimat bieten könne - ohne dass daraus Probleme erwüchsen.

fra

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Die Stadt rechnet damit, in diesem Jahr bis zu 700 zusätzliche Flüchtlinge aufnehmen zu müssen. Und Erster Stadtrat Werner Borcherding sagt deutlich: „Die Sammelunterkünfte sind voll, wir werden weitere dezentrale Unterbringungsmöglichkeiten übers Stadtgebiet verteilen müssen.“

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