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Ampel statt Kreisel: Ausschuss folgt Meinung der Verwaltung

Wolfsburg Ampel statt Kreisel: Ausschuss folgt Meinung der Verwaltung

Der Bauausschuss setzte gestern bei den Haushaltsberatungen deutliche Prioritäten und stärkte dabei (zumindest zum Teil) den Ortsräten den Rücken: Trotz ablehnender Haltung der Verwaltung plädiert das Gremium für den Bau von Parkplätzen in Fallersleben und für ein Vordach an der Friedhofskapelle in Sülfeld noch 2016. Allerdings ließen sich die Politiker beim Thema Nordstadt-Verkehr von der Verwaltung überzeugen: pro Ampel, contra Kreisel.

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Ampel statt Kreisel: Der Bauausschuss folgt der Empfehlung der Verwaltung für die Verkehrslenkung an der Hubertusstraße.

Quelle: Boris Baschin (Archiv)

Es geht um die Einmündung der Hubertusstraße an der Kreisstraße 46 zwischen Kästorf und Brackstedt. Ortsrat und Bürgerinitiative fordern einen Kreisel am Unfallschwerpunkt. Stadtbaurätin Monika Thomas und Oliver Iversen (Straßenbau) versichern, das würde zu längeren Staus führen und noch mehr Verkehr in die Hubertusstraße ziehen. Eine Ampel sei die bessere Lösung. „Ich würde aber die Simulation gern mal sehen“, bemerkte Ausschuss-Chef Hans-Georg Bachmann (SPD).

Mitarbeiter der Lebenshilfe baten den Ausschuss inständig um eine neue Fußgängerbrücke über die Braunschweiger Straße. Bachmann versicherte, da seien sie sich mit allen einige: Jetzt werde geplant, ab 2017 gebaut.

Ganz sicher ist aber keines der Projekte, die wegen der VW-Krise aufs nächste Jahr verschoben werden. „Wir werden dann neue Prioritäten setzen müssen“, sagte Thomas. Und: Die Verwaltung brauche Personal: Von sieben Stellen seien drei vakant, denn in ganz Deutschland würden zu wenig Ingenieure ausgebildet.

Ein Votum zum brandneuen Antrag des Ortsrats Stadtmitte (Umbau der Bushaltestelle Schillerstraße statt der Fußgängerfurt Pestalozziallee) wird es erst im Finanzausschuss geben.

Zur Kenntnis nahm der Ausschuss Änderungen im Konzept fürs Gebiet „An der Gärtnerei“ (Ehmen) bei Gebäuden und Schallschutz. Der Ortsrat diskutiert am Donnerstag, 10. März. Alle übrigen Vorlagen wurden einstimmig befürwortet.

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