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Ampel defekt: Laster kracht in Multivan

Schlosskreuzung Ampel defekt: Laster kracht in Multivan

Schwerer Unfall an der Schlosskreuzung: Am Dienstagmorgen krachte ein Sattelschlepper in einen Multivan. Bilanz: 50.000 Euro Schaden, zum Glück keine Verletzten. Zuvor war dort die Ampelanlage ausgefallen, vermutlich aufgrund von Vandalismus.

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Ampelausfall auf der Schlosskreuzung: In der Folge ereignete sich ein schwerer Unfall, die Polizei regelte den Verkehr.
 

Quelle: Sebastian Bisch/Polizei

Wolfsburg.  Da kam alles zusammen: Weil die Ampel ausgefallen war, ereignete sich Dienstagmorgen an der Schlosskreuzung ein schwerer Unfall mit über 50.000 Euro Schaden; verletzt wurde zum Glück niemand. Anschließend übernahm die Polizei die Verkehrsregelung im Berufsverkehr. Die Ampel war bereits zum dritten Mal innerhalb kurzer Zeit ausgefallen, mittlerweile kennt die Stadt auch die Ursache: „Vermutlich Vandalismus“, sagt Stadt-Sprecher Ralf Schmidt. Positiv: Die Reparatur ist bereits erfolgt.

Bereits zum dritten Mal seit Ende September war die Ampel an der Schlosskreuzung in der Nacht zu Dienstag ausgefallen, die Suche nach der Ursache gestaltete sich schwierig: Wenn die Techniker anrückten, lief die Ampel wieder. Am Dienstag aber wurde der Fehler entdeckt: „Ein vermutlich durch Vandalismus beschädigter Anforderungs-Taster“, sagt Schmidt. Durch feine Risse drang Feuchtigkeit ein, dadurch wurde eine Sicherung ausgelöst, die Ampel schaltete auf Blinklicht. Mittlerweile ist der Taster ausgetauscht.

Das war um 7.30 Uhr noch nicht der Fall, als es zum Unfall kam. Die Ampel zeigte für alle Seiten gelbes Blinklicht, als der Fahrer (32) eines Sattelschleppers aus Richtung Kästorf in Richtung Vorsfelde unterwegs war. Ein 17-Jähriger am Steuer eines Mutivan, der im Rahmen des begleiteten Fahrens durch seinen Vater (40) von der Berliner Brücke kam, übersah das schwere Gefährt offenbar. Der Multivan fuhr in den Kreuzungsbereich ein und wurde vom Sattelschlepper seitlich voll erwischt. Zum Glück gab es keine Verletzten; doch am Multivan entstand vermutlich Vollschaden, auch der Sattelschlepper bekam allerhand ab – Schaden laut Polizei wohl über 50.000 Euro.

Anschließend übernahm die Polizei im Berufsverkehr dort bis 10.30 Uhr die Verkehrsregelung und machte eine überraschende Feststellung: Obwohl die Beamten deutliche Zeichen und Anweisungen gaben, reagierten viele Autofahrer zu spät oder sichtlich irritiert auf die Weisungen der Uniformierten. Polizeisprecher Thomas Figge: „Wir können nur an die Autofahrer appellieren, in solchen Situationen mehr gegenseitige Rücksichtname an den Tag zu legen.“

Von Ulrich Franke

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