Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Als Einkaufs-Standort fehlt die Attraktivität

Wolfsburg Als Einkaufs-Standort fehlt die Attraktivität

Auch die City-Galerie und das Designer Outlet (DOW) haben für eine wesentliche Verbesserung nicht sorgen können: Im Vergleich der Einkaufs-Attraktivität von 61 Städten im Bundesgebiet liegt Wolfsburg seit Jahren unverändert im unteren Drittel.

Voriger Artikel
Bürger wollen mitreden: Initiative Kreuzheide
Nächster Artikel
„Seelenrot“ aus Wolfsburg: Erstes Album veröffentlicht

Belebte Fußgängerzone: Ingesamt gibt‘s aber keine guten Noten für den Einkaufsstandort Wolfsburg.

Quelle: Photowerk (mv/Archiv)

So jedenfalls lautet das Ergebnis einer Analyse der Comfort-Gruppe Düsseldorf, tätig unter anderem in der Vermittlung von Geschäftshäusern und Ladenlokalen. Ein Team aus Maklern sowie Experten für Marktforschung und Beratung hat die Volkswagenstadt unter die Lupe genommen und nun ein Urteil gefällt. Das lautet für 2015: Hier finden die Menschen zwar einen sicheren und lukrativen Arbeitsplatz, aber das Einkaufen bereitet wenig Vergnügen. Gut betuchte Wolfsburger, die etwas Besonderes an Bekleidung kaufen möchten, fahren nach Meinung von Comfort nach Braunschweig, Hannover, gegebenenfalls sogar nach Hamburg oder Berlin.

Die Einzelhandelssituation in der Wolfsburger Innenstadt dagegen sei ernüchternd, heißt es, die Ausstrahlungskraft des City-Einzelhandels für eine Stadt dieser Größe und wirtschaftlichen Bedeutung eher gering. Den Vergleich mit attraktiveren Städten Deutschlands dokumentiert die Düsseldorfer Gruppe in einer Skala von „Einkaufstüten“. Sieben erreichen die besten, Wolfsburg werden gerade mal drei Tüten zugesprochen. Von 100 möglichen Punkten erreicht die Einkaufs- und Bummelqualität in der Porschestraße und Umgebung gerade mal 38. Eine Platzierung, die nach Auskunft von Comfort seit vielen Jahren relativ konstant ist.

Geradezu traurig ist der Eindruck, den das Südkopfcenter bei den Forschern hinterließ. Die Leerstandsquote sei bitter. Nicht besser der Nordkopf mit dem ehemaligen Hertiehaus.

Fortschritte für Wolfsburg sieht die aktuelle Bewertung lediglich in der Entwicklung des Tourismus. Autostadt, Badeland, Phaeno und DOW als Publikumsmagneten seien als positives Momentum zu berücksichtigen.

Kritik muss sich schließlich auch die Stadtspitze aus Rat und Verwaltung für ihre Erbbaustrategie gefallen lassen. „Zahlreiche Grundstücke, die von der Stadt als Eigentum gehalten werden, hemmen nach wie vor eine durchaus denkbare Investitionsbereitschaft potenzieller Investoren“, heißt es in der Analyse.

bhe

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Wolfsburg

Hier lesen Sie die Sonderveröffentlichungen von AZ und WAZ zu vielen interessanten Themen. mehr

Borth im Radio - der wöchentliche Talk mit WAZ-Chefredakteur Dirk Borth auf radio21

Dirk Borth, der Chefredakteur der Wolfsburger Allgemeinen ist jetzt jeden Freitag um 16.30 Uhr bei Radio21 zu hören. "Borth im Radio" - aktuelle Kommentare aus der Region. mehr

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr

Premiere der neuen Eisshows in der Autostadt 2016