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Almke: Brandstifter schlug wieder zu!

Wolfsburg-Almke Almke: Brandstifter schlug wieder zu!

Almke. Der Almker Feuerteufel hat wieder zugeschlagen! In der Nacht zu Donnerstag brannte es zum siebten Mal in der Waldsiedlung Dornsiek, zum dritten Mal innerhalb weniger Tage bei Hans-Jürgen Häßner. Diesmal brannte der alte Seat des 50-Jährigen komplett aus, die Polizei geht wieder von Brandstiftung aus. Und alle fragen sich: Wer ist der Feuerteufel?

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Wieder brannte es im Dornsiek: Der Täter fackelte ein Auto ab und besprühte ein zweites mit Farbe (kl. Foto).

Quelle: Photowerk (he)

Ein Nachbar bemerkte den Fahrzeugbrand um 23.35 Uhr und alarmierte die Feuerwehr. Als die 22 Einsatzkräfte der Almker Wehr eintrafen, „stand der Seat komplett in Flammen“, berichtete Ortsbrandmeister Ralf Groß. „Wir haben mit Schaum gelöscht.“ Auf den daneben geparkten Ford von Häßners Frau sprühte der Täter mit blauer Farbe die Worte „Haut ab“.

Den Schaden gibt die Polizei mit 1000 Euro an. Die Ermittler stellten das Fahrzeugwrack sicher und untersuchen es auf Spuren. Zumindest bei den drei Bränden auf Häßners Grundstück „gehen unsere Experten von einem direkten Tatzusammenhang aus“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Nicht so aber bei einem am Wochenende in der Nachbarschaft komplett ausgebrannten Haus. Dort wird im Ort zwar über eine aufgebrochene Tür berichtet, aber Claus sagt: „Dieses Gerücht kennen wir, aber es stimmt nicht. Unsere Brandermittlungen gehen zu 99 Prozent von einem technischen Defekt aus.“

Wegen der Holzbauweise der Häuser seien die Brände hochgefährlich, sagt die Polizei. Wer Hinweise auf den Brandstifter geben kann: Telefon 05361/46460 .

Sieben Mal brannte es im Almker Dornsiek. Die Fälle:

  • 17. September: Sperrmüll brennt, die Polizei vermutet Brandstiftung.
  • 26. September: Eine Fischerhütte brennt ab, Schaden 10.000 Euro. Die Polizei vermutet Brandstiftung.
  • 28. September: Zwei Müllcontainer stehen in Flammen, die Polizei geht von Brandstiftung aus.
  • 22. Januar: Bei Hans-Jürgen Häßner brennen ein Schuppen und ein Carport ab, Schaden 5000 Euro. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.
  • 9. Februar: Ein Ferienhaus brennt ab, der Schaden beträgt mehrere zehntausend Euro. Die Polizei geht von technischem Defekt aus!
  • 11. Februar: Bei Hans-Jürgen Häßner wird an zwei Schuppen und einem Holzverschlag gezündelt. Als er den Täter überrascht, habe der ihm einen Schlag auf den Kopf verpasst, sagt der 50-Jährige. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.
  • 13. Februar: Bei Hans-Jürgen Häßner brennt der Seat komplett ab. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

fra

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Hans-Jürgen Häßner: Was vom abgebrannten Seat übrig blieb.

Dreimal brannte es bei Hans-Jürgen Häßner innerhalb weniger Tage, als leidendes Opfer tritt der 50-Jährige nicht auf. Gerne erzählt er der Presse seine Version der Geschichte, auch ein Fernsehteam lädt er ein.

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