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Stadt Wolfsburg Alles dreht sich um Populismus
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Alles dreht sich um Populismus
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12:00 19.10.2018
Laden zur Antifa-Woche ein: Sarah Nonnenmacher, Hartwig Erb, Joachim Fährmann und Alessandro Bartolomei. Quelle: Boris Baschin
Wolfsburg

Es ist das Thema der Zeit: Populismus. Deshalb haben sich die Organisatoren der IG Metall entschieden, dieses Polit-Phänomen in der AntiFa-Woche in all seinen Ausprägungen zu beleuchten. Sämtliche Veranstaltungen vom 9. bis 15. November drehen sich um das Thema.

Die AntiFa-Woche ist traditionell eine Veranstaltung, die sich mit Faschismus auseinandersetzt, Vergangenheit spielt dabei eine genauso große Rolle wie die Gegenwart. Weil der Populismus in Deutschland und auch in Europa gerade so erstarke, wählte die Gewerkschaft dieses Thema aus. „Blanker Populismus beherrscht das Land, rationale Politik für die Menschen ist kaum noch möglich“, stellt Hartwig Erb, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Wolfsburg, entsetzt fest. Faschismus dürfe aber nie wieder aufleben. Um rechte Tendenzen nicht wieder erstarken zu lassen, sei es wichtig, mit Schülern darüber zu sprechen. „Wir hoffen auf angeregte Diskussionen mit ihnen“, sagt Joachim Fährmann, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Für sie gibt es extra-Angebote: Der Film „Wir sind Juden aus Breslau“ läuft wegen der großen Nachfrage am 13. November, außerdem beschäftigt sich eine Veranstaltung am 14. November im Gewerkschaftshaus mit „Nazis in der Kurve – Umgang mit rechten Fußballfans“.

Holocaust-Überlebende Tamar Dreifuss kommt

Ein Höhepunkt in der AntiFa-Woche ist die Lesung mit der Holocaust-Überlebenden Tamar Dreifuss. „Eigentlich wollten wir keine Zeitzeugen mehr einladen, weil die Anreise für sie zu anstrengend ist“, erklärt Fährmann. Aber die ältere Dame möchte gern über ihre Erlebnisse erzählen. Bei der Aktionswoche gibt es auch wieder die Kranzniederlegung am Sara-Frenkel-Platz, zu der auch Sara Frenkel kommen will.

Von Sylvia Telge

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