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Stadt Wolfsburg Allersee: Spektakuläre Suchaktion nach 36-jährigem Vorsfelder
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Allersee: Spektakuläre Suchaktion nach 36-jährigem Vorsfelder
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20:07 29.10.2012
Allersee: Polizisten suchten mit Leichenspürhunden nach Spuren des Mannes, der eine Frau durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt haben soll. Quelle: Photowerk (rpf)
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Nach der Bluttat war der Mann geflüchtet – offenbar schließen die Ermittler einen Selbstmord nicht aus.

In den Morgenstunden begann die großangelegte Aktion mit 15 Polizisten am Allersee, der in unmittelbarer Nähe von Vorsfelde liegt. Die Beamten waren an zwei Punkten stationiert: Am Nordufer des Sees (östlich des Kolumbianischen Pavillons) sowie am Südufer.

In einem Boot wurden die Hundeführer mit ihren Leichenspürhunden über den See gefahren – die Spürhunde sollten Spuren erschnuppern. Und tatsächlich: An der nördlichen See-Seite schlugen die Tiere schließlich an. Ein Polizeitaucher suchte daraufhin 1,5 Stunden lang den Grund des Sees ab – allerdings ohne Erfolg.

Die Polizisten suchten am Allersee sowohl nach dem Tatverdächtigen als auch nach der Tatwaffe. „Es ist die Suche nach der Nadel im Heuhaufen“, erklärte Polizeisprecher Thomas Figge: Von dem 36-Jährigen fehlen konkrete Spuren, die Frau schwebt weiter in Lebensgefahr. Die Einsatzkräfte hätten am Allersee „eine von vielen Spuren verfolgt“, so Figge.

Die Bluttat von Vorsfelde ereignete sich in der Nacht zum 21. Oktober. Der 36-Jährige soll nicht nur eine 46-Jährige, sondern auch deren Sohn (26) niedergestochen haben.

rpf

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