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Aids-Aktivist Franz auf Welt-Tour

Wolfsburg Aids-Aktivist Franz auf Welt-Tour

Für den Kampf gegen die Immunschwäche Aids ist Joachim Franz keine Aktion zu anstrengend. Gerade war der Extremsportler samt zehnköpfigem Team dreieinhalb Monate auf großer „move the world“-Expedition“, gestern berichtete er darüber in Mörse.

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Tolle Begegnungen: Joachim Franz verteilt aufblasbare Bälle in Mali/Afrika.

Das Team bereiste 55 Länder in fünf Kontinenten mit fünf VW Amarok, 64.452 Kilometer legten sie zurück. Start war in Vancouver, Ziel Sydney. Das Ziel: über Aids informieren und ein Netzwerk zum Informationsaustausch schaffen, denn Initiativen aus verschiedenen Ländern könnten voneinander lernen, viele wissen aber nichts voneinander. Ganz wichtig dabei: „Wir haben mit vielen Menschen über HIV gesprochen“, erzählt der Aids-Aktivist. Auch in Ländern, in denen die Krankheit gern verschwiegen wird, wie in Südamerika oder Bulgarien, als dem Team Schläge angedroht wurde. Die guten Kontakte von Sponsor VW halfen, um Journalisten, Ärzte und Betroffene ins Boot zu holen, ebenso wie die aufblasbaren Bälle in Form einer Weltkugel. Franz: „Durch die Bälle kamen wir sofort mit der Bevölkerung ins Gespräch.“

Das entschädigt ihn für so manche Strapazen: 28 Mal musste das Team die Tour ändern, wegen Naturkatastrophen wie Vulkanausbruch oder politischen Unruhen. Afrika war am schwierigsten, wegen übler Straßen, aber auch Willkür der Grenzposten. In Burkina Faso geriet das Team sogar in eine Schießerei – alles ging gut. Im Sudan stand die Expedition vor dem Aus, wegen der Unruhen in Syrien stand die Weiterfahrt zunächst auf der Kippe. Eine Luftbrücke nach Istanbul war die Rettung.

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