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Ahnenforscher sucht noch Mitstreiter

Wolfsburg Ahnenforscher sucht noch Mitstreiter

Durch Ahnenforschung will der Wolfsburger Bernd Kinzel Geschichte bewahren - und sucht dafür noch Mitstreiter. Sein Ziel: Ein Verzeichnis aller Wolfsburger, die aus Schlesien, Posen und Ostpreußen stammen.

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Sucht noch Mitstreiter: Der Wolfsburger Ahnenforscher Bernd Kinzel.

Quelle: Foto: Britta Schulze

„Vor zwölf Jahren habe ich intensiv mit der Ahnenforschung begonnen“, sagt er. Es gehe ihm dabei nicht nur um die eigene Familie, auch wenn das der ursprüngliche Ansporn war. „Ich bin in Berlin großgeworden, meine Eltern kamen aus Schlesien und mein Großvater schwirrte überall herum“, erzählt der Wolfsburger. Als der Großvater in Mühlheim starb, fing Künzel an zu forschen - und verfolgte die Wurzeln bis zurück ins Jahr 1794. „Da fangen die Kirchenbücher an“, erläutert der Ahnen-Experte.

In Kirchenbüchern sind Taufen, Hochzeiten und Todesfälle verzeichnet. Eine Quelle, die Kinzel mit Hilfe des Internets vielen anderen zugänglich machen will. Zurzeit erfasst er Daten für das Ortsfamilienbuch Neiße.

Wo man Unterlagen findet und wie man sie verarbeitet, will er anderen nahe bringen. Auch, weil für einen allein die Aufgabe kaum zu bewältigen ist. Der Rentner arbeitet unter anderem mit dem Institut für Zeitgeschichte zusammen. Es bleibe ein Hobby, sagt er - allerdings eines, dass ihn täglich bis zu 14 Stunden beschäftigt, wenn er die Daten der in Wolfsburg verstorbenen Personen aus den einstigen Ostprovinzen sammelt und in einem Verzeichnis speichert.

  • Wer ihn unterstützen will oder Tipps braucht, kann Bernd Kinzel per E-Mail kontaktieren (laagberger@kabelmail.de). Einen Einblick in das Hobby vermittelt seine Homepage: bernd-kinzel.de.
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