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Afghanische Familie gibt Sohn den Namen eines Flüchtlingshelfers

Wolfsburg Afghanische Familie gibt Sohn den Namen eines Flüchtlingshelfers

Die Flüchtlingswelle hat in Deutschland viele zwischenmenschliche Geschichten geschrieben, in Wolfsburg jetzt eine besonders bewegende: Eine afghanische Flüchtlingsfamilie hat ihren neugeborenen Sohn nach dem Mann benannt, der ihnen vom ersten Tag an zur Seite stand.

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„Er hat uns immer geholfen“: Die afghanische Flüchtlingsfamilie Freshta und Hussein (r.) Hoseini mit Santo Sposito - nach ihm hat das Ehepaar seinen neugeborenen Sohn benannt.

Quelle: Photowerk (ts)

Santo Sposito (22) war stellvertretender Leiter der Erstaufnahmeeinrichtung in der Beuthener Straße, als Familie Hoseini aus Afghanistan vor einem halben Jahr dort eintraf. Mittlerweile ist Sposito beruflich gewechselt; Familie Hoseini lebt wegen der Wohnungsnot in Wolfsburg immer noch im Container, der Kontakt aber brach nie ab.

Dennoch war der 22-Jährige zunächst „völlig überrascht“, als ihm die afghanische Familie mitteilte: Ihr mittlerweile fünftes Kind soll den Namen Santo erhalten. Sposito war mehr als gerührt: „Das ist für mich eine große Ehre und die größte Geste, die es gibt, um Danke zu sagen.“

Und genau um Dankbarkeit ging es ihnen auch, lassen Freshta (26) und Hussein (30) Hoseini im Gespräch mit der WAZ übersetzen: „Santo Sposito war unsere erste Bezugsperson hier. Er ist so ein guter Mensch, hat uns immer geholfen. Bei allem.“ Santo Sposito wiegelt bescheiden ab: „Ich bin halt ein hilfsbereiter Mensch, engagiere mich, wo ich kann.“

Am 21. April war es soweit, Santo Hoseini erblickte im Klinikum das Licht der Welt - ein gesunder Junge, 3380 Gramm schwer und 54 Zentimeter groß. Gesundheit für ihre Kinder und ein Leben in Sicherheit sind auch der größte Wunsch, den Mama und Papa Hoseini für die Zukunft haben: „Am liebsten natürlich in Deutschland, wenn möglich. Wir sind dem Land und den Menschen hier sehr dankbar.“

fra

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