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Affäre Podehl: Viele kritische Fragen

Wolfsburg/Braunschweig Affäre Podehl: Viele kritische Fragen

Braunschweig. Die wichtigste Antwort blieb Polizeipräsident Michael Pientka am Freitag schuldig: Welche konkreten Vergehen gegen Kripochefin Imke Krysta werden Wolfsburgs langjährigem Polizeichef Hans-Ulrich Podehl vorgeworfen?

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Großes Medieninteresse: Die Pressekonferenz zur Podehl-Affäre in Braunschweig verfolgten Vertreter von Presse, Funk und Fernsehen.

Quelle: Kevin Nobs

Die Medienvertreter von Presse, Funk und TV stellten in den Räumen der Polizeidirektion Braunschweig aber noch viele weitere Fragen.

Vor allem diese: Was hat Wochen nach dem Weggang von Imke Krysta zur Neueinschätzung der Situation geführt? Sprich: Warum blieb Podehl trotz offenbar konkreter Vorwürfe so lange unbehelligt? Pientka sagte, er habe zwischenzeitlich „weitergehende Informationen“ erhalten, so dass sich ihm „ein neuer Sachverhalt“ dargestellt habe.

Mit Verweis auf das laufende Verfahren und den Schutz der beteiligten Personen hatten Polizei und Innenministerium immer wieder die konkrete Art der Vorwürfe sowie den Zusammenhang Podehl/Krysta geheim gehalten. Gerüchte schossen ins Kraut. Ob der Ruf der Polizei Schaden nehme..? Pientka gestand ein: „Dass ein Schaden da ist, das ist so.“ Daher sei sein Wunsch, „dass wir schnell zu einem Ergebnis kommen“.

Schon in seiner Stellungnahme (Text unten) äußerte der Polizeipräsident den Wunsch, dass Kripochefin Krysta ihren Posten in Wolfsburg wieder antrete. Und was passiert, wenn sich die Vorwürfe gegen Hans-Ulrich Podehl nicht halten lassen? Pientka vorsichtig: „Wenn sich so etwas in Luft auflöst, wird jemand rehabilitiert.“

Viele Journalisten staunten, dass der Polizeipräsident die Pressekonferenz selbst abhielt. Schließlich läuft vor dem Hintergrund der Frage, was er wusste und wie er reagiert hat, gegen ihn ebenfalls ein Disziplinarverfahren. Auch Pientka sah für sich „ein Dilemma“. Aber: „Ich sehe mich gefordert, mich vor meine Mitarbeiter zu stellen und vor die Polizei insgesamt.“

kn

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Fall Podehl: Polizeipräsident Pientka räumt Fehler ein

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