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AfD zufrieden: „Ein richtig gutes Ergebnis“

Bundestagswahl in Wolfsburg AfD zufrieden: „Ein richtig gutes Ergebnis“

11,7 Prozent der Stimmen holte die AfD bei der Bundestagswahl in Wolfsburg. Ein Ergebnis, mit dem Direktkandidat Thomas Schlick sehr zufrieden war.

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Daumen hoch: Thomas Schlick (2.v.l.) ist zufrieden mit dem Ergebnis der AfD.
 

Quelle: Florian Heintz

Wolfsburg.  Ein wenig fühlte sich auch die Wolfsburger AfD als Gewinner der Wahl, aus ihrer Sicht verständlich. „Wir wollten ein zweistelliges Ergebnis erzielen, das haben wir deutlich geschafft“, stellte Kreisvorsitzender und Direktkandidat Thomas Schlick fest. Egal ob im Bund oder in Wolfsburg: „Das ist ein richtig gutes Ergebnis.“

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Wolfsburg hat gewählt, Deutschland hat gewählt: Impressionen von Wahlabend, von der öffentlichen Präsentation der Ergebnisse und von den Veranstaltungen der einzelnen Parteien.

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Eine große Wahlparty hatte die AfD am Sonntag nicht angesetzt. Ein halbes Dutzend Anhänger verfolgte die Ergebnisse in der Bürgerhalle des Rathauses, viele Parteimitglieder waren als Wahlbeobachter unterwegs und beäugten das Auszählen der Stimmen – man weiß ja nie.

Erstaunlich: Jubel brandete trotz der angezeigten 13,5 Prozent bei der ersten Prognose nicht auf. Hatte die Partei auf noch mehr gehofft? Nein, versicherte Schlick: „Wir haben jetzt starke Oppositionsarbeit vor uns.“ Das vermutliche Ende von Schwarz-Rot in Berlin werde auch Auswirkungen auf Wolfsburg haben, „wo es die Große Koalition ja noch gibt. Aber auch da erwarte ich künftig mehr Reibereien.“ Unterm Strich zeige das AfD-Ergebnis auch in Wolfsburg mit 11,7 Prozent, „dass wir einen guten und sachlichen Wahlkampf geführt haben“.

Stephanie Scharfenberg, wie Schlick Ratsmitglied und Direktkandidatin für die Landtagswahl, hätte sich „bei neutralerer Berichterstattung ein noch besseres Ergebnis“ für die AfD vorstellen können. Dennoch sei sie begeistert: „Ich freue mich total.“ Gewiss werde man weiter versuchen, ihre Partei „in die rechte Ecke zu stellen. Aber wir werden beweisen, dass wir da nicht hingehören.“

Von Ulrich Franke

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