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AfD-Wahlhelfer klebten Plakate – plötzlich flogen die Fäuste

Wolfsburg im Gericht AfD-Wahlhelfer klebten Plakate – plötzlich flogen die Fäuste

Bei dieser politischen Auseinandersetzung flogen die Fäuste. Zwei junge Leute (17 und 21 Jahre) griffen letztes Jahr im Europawahlkampf zwei Plakate-Kleber der AfD an, es kam zur handfesten Keilerei. Der Prozess vor dem Amtsgericht musste aber im ersten Anlauf ausgesetzt werden - ein wichtiger Zeuge fehlte.

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Wahlplakat der AfD: Zwei Parteihelfer wurden letztes Jahr angegriffen, nun verhandelt das Amtsgericht.

Ostern 2014 hatten die beiden AfD-Wahlhelfer (Vater und Sohn, 63 und 38 Jahre alt) kurz vor Mitternacht die letzten Plakate auf der Dieselstraße aufgehängt, als sie von den jungen Männern angegriffen worden seien. Diese hatten zwar das Überraschungsmoment auf ihrer Seite und konnten, angeblich mit den Worten „Ich bringe dich um“ und „Ich schlage dich tot“, wohl auch die ersten Treffer landen. Doch dann bekamen die eher schmächtigen Angreifer von den gestandenen Männern (der 38-Jährige ist auch noch Ju-Jutsu-Trainer) ebenfalls ordentlich was auf die Glocke. Als die Polizei kam, hatte jeder der AfD-Plakatierer einen der Angreifer im Schwitzkasten - die jungen Leute japsen nach Luft.

War tatsächlich ein Schlagring im Spiel - und wenn ja, auf welcher Seite? Wurden die AfD-Leute tatsächlich als „Scheiß-Nazis“ bezeichnet? Und, vor allem: Welcher der AfD-Politiker war von welchem Angreifer attackiert worden? Darin widersprachen sich Vater und Sohn völlig. Der Prozess gegen den 21-Jährigen musste ausgesetzt werden. Nun soll sein 17-Jähriger Kumpel, der sich als Jugendlicher in einem gesonderten Verfahren vor einem Jugendrichter verantworten muss, noch als wichtiger Zeuge gehört werden.

fra

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