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AfD-Mann bleibt Antwort schuldig

Wolfsburger Migrationsausschuss AfD-Mann bleibt Antwort schuldig

Der Migrations- und Integrationsausschuss hatte am Donnerstag im Rathaus seine erste Sitzung nach der Kommunalwahl. Zu Beginn und zum Ende wurde dem Vorsitzenden Alexander Schlegel die selbe Frage gestellt: Welche Ziele verfolgt er als AfD-Mann an der Spitze gerade dieses Ausschusses? Eine Antwort blieb er schuldig.

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Sitzung des Migrations- und Integrationsausschusses: Vorsitzender Alexander Schlegel (links) verpflichtete zu Beginn die Mitglieder des Gremiums.

Quelle: Kevin Nobs

Wolfsburg. „Mit welcher Intention haben Sie diesen Ausschuss gewählt, was möchten Sie bewirken?“, wollte Ahmede Metsahel in der Einwohnerfragestunde wissen. Schlegel, dessen Berufung zum Ausschussvorsitzenden für viel Aufsehen gesorgt hatte, antwortete: „Das kann ich so nicht beantworten, das ist nicht Gegenstand dieser Sitzung.“ Zum Ende der Sitzung versuchte es Silvestro Gurrieri, beratendes Mitglied im Ausschuss, noch einmal: „Warum haben Sie sich diesen Ausschuss gegriffen?“ Schlegel wehrte wieder ab: „Ich denke, das ist nicht das Thema dieser Ausschusssitzung, ich finde das heute nicht passend.“

Allerdings stellten sich auf Vorschlag von Tuan Anh Delarber (CDU) alle Mitglieder vor. In diesem Rahmen sagte Alexander Schlegel: „Ich hoffe, mich einbringen zu können zum Wohle der Bürger der Stadt Wolfsburg.“ Er selbst lebe seit 1990 hier.

Zum stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses wählten die Mitglieder einstimmig Peter Kassel (CDU). Er betonte: „Der Ausschuss hat in der Vergangenheit ganz hervorragende Arbeit geleistet.“ Dies sei auch für die kommenden Jahre sein Anspruch.

Inhaltliche Arbeit stand für den Ausschuss noch nicht an. In ihrer ersten Sitzung hörten die Mitglieder lediglich Berichte über die Aufgaben des Integrationsreferates von dessen Vorsitzender Sylvia Cultus sowie über das neue Integrationsgesetz.

kn

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