Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Ärger wegen Laubentsorgung

Wolfsburg Ärger wegen Laubentsorgung

Nicht in allen Stadtteilen kann in diesem Jahr Laub vor Ort entsorgt werden - damit sind viele Ortsbürgermeister und die Bürger nicht einverstanden.

Voriger Artikel
Navigationsgeräte aus Pkw entwendet
Nächster Artikel
Kundenbefragung in der Porschestraße

Herbstlaub: Das neue Entsorgungs-Konzept der WAS sorgt für Wirbel.

Anstelle der Laubcontainer stehen dieses Jahr freitags und samstags Sammelfahrzeuge bereit, die das Herbstlaub von öffentlichen Straßen entsorgen. Doch in vielen Ortsratsbezirken mit mehreren Orten gibt es nur noch eine Sammelstelle. So müssen die Hehlinger und Barnstorfer mit ihrem Laub nach Nordsteimke fahren, die Sülfelder nach Fallersleben, die Neuhäuser nach Reislingen-Südwest, die Warmenauer nach Brackstedt, die Kästorfer nach Kreuzheide, die Velstover nach Wendschott, die Mörser nach Ehmen und die Neindorfer nach Almke.

Diese neue Regelung sorgt bei den Ortsbürgermeistern für Ärger, speziell bei Angelika Jahns (CDU, Brackstedt/Velstove/Warmenau): „Besonders für ältere Leute ist es eine Zumutung, das Laub im Auto von A nach B zu transportieren, die Container vor Ort wurden in den letzten Jahren gut angenommen.“ Auch Hans-Jürgen Friedrichs (SPD Reislingen/Neuhaus) kritisiert den Standort. „Unsere Sammelstelle ist in Reislingen Süd-West, dabei sind im Wohngebiet die Bäume noch am kleinsten, in Neuhaus und im Altdorf fällt viel mehr Laub an.“ Er hat sich mit dem Wunsch nach mehr Sammelstellen bereits an die WAS gewandt. Das hat auch Peter Kassel (CDU, Ehmen/Mörse) getan: „Ich erwarte Entsorgungsmöglichkeiten in jedem Stadtteil.“

Die WAS verwies gestern auf die Entscheidung des WAS-Verwaltungsrates, Geschäftsführer Dr. Herbert Engel war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

ke

Voriger Artikel
Nächster Artikel